BewegungsLernen

Bewegung... mit dem "BewegungsLernen" die natürlichste Sache der Welt....

Das Bewegungslernen ist ein Ausbildungssystem für Pferd und Mensch,
das sich nicht mit dem Reitbarmachen des Pferdes beschäftigt, sondern mit der Bewegungs-und Körperausbildung von Mensch und Pferd.

Ziel und Aufgabe des BewegungsLernens ist, dass Sie selbst Ihrem Pferd die Wege in die natürliche Bewegung seiner Wahrnehmung weisen können, damit es nicht nur etwas zeigt, sondern es sich mit seiner Biomotorik in seiner Bewegung zeigen kann. So macht das Biomotorische Training den „Ernst“ einer Ausbildung oder einer Trainings zur spielerischen Ausbildungskunst, bei dem sich Pferd und Mensch beim lebhaften Zusammenspiel zusammen finden.
Warum das für das Pferd so wichtig ist und warum wir dazu ein paar Regeln der Reiterei auf den Kopf stellen müssen, damit beschäftigen wir uns auf dieser Webseite.

 
 
Das mag Ihnen bei den heutigen reiterlichen und therapeutischen Möglichkeiten im ersten Moment etwas seltsam erscheinen, aber wir möchten Ihnen gerne einen anderen Blickwinkel auf die Bewegung des Pferdes näher bringen.  In unserer Kultur denken wir zu gerne statisch, so achten wir auch beim Pferd eher auf die Form als auf die Bewegung, ohne das eigene, oder das motorische Unvermögen des Pferdes zu bemerken. Pferde bewegen sich aber eigentlich, um sich zu bewegen - die Eigenwahrnehmung hat für das Pferd einen ähnlichen Stellenwert wie die Luft zum Atmen und die körperliche Eigenerfahrung ist grundlegend für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit.

Sind bestimmte Körperteile aber immer gleich angespannt, spürt sie das Pferd nicht mehr und seine Körperempfindung leidet, denn das Feedback seiner Bewegungen fehlt.  Bewegung ist eben kein Ergebnis aus dem Lehrbuch und inzwischen ist es mehr wie bekannt, das nur die selbst erfahrenen Bewegungsanreize biochemische und neurophysiologische Prozesse im Körper auslösen können.

Es gibt viele Möglichkeiten an was und warum ein Pferd körperlich „erstarren“ kann. Was aber sind die Gründe warum sich ein Pferd verspannt? Und wie unterscheidet sich ein „eingeengtes, verspanntes“ Pferd, von einem das sich unbeschwert mit seinem Menschen bewegen kann? Die Antwort finden Sie auf dieser Webseite….

Trotzdem greifen Menschen allzu leicht
auf  Vorstellungen zurück, die sich augenscheinlich
und vielleicht nur kurzfristig „bewährt“ haben,
die aber nicht sehr komplex und auch nicht
allzu weitsichtig sind, dafür aber
pragmatisch und leicht umsetzbar.

Aber aus diesen Erfahrungen, Fehlern und
Fehlentwicklungen können wir immerhin lernen
wie es besser geht.

Wie, das finden Sie auf dieser Webseite…

Eine Bewegung von „außen“ zu erzeugen ist unmöglich
– eine von „außen“ erzeugte Bewegung wird immer eine von „außen erzeugte Bewegung bleiben und nie eine Bewegung werden, die zum Körper gehört und die den ganzen Körper verbindet.

Dabei werden die großen Muskeln des Körpers,
wie zum Beispiel die Rückenmuskeln, die Tragemuskulatur und die hintere Kruppenmuskulatur still gelegt, um die Muskeln der Gliedmaßen und des Nackens die ganze Arbeit verrichten zu lassen.

Das wirkt mühsam, verkrampft und angestrengt
– und ist es für das Pferd auch. Das Pferd leidet an diesen „Störungen“ in seiner Sensorik und Motorik, in Wahrnehmung und Bewegung. Übermäßige Muskelanspannungen, Bewegungseinschränkungen und Fehlhaltungen ziehen sich dann durch den ganzen Körper.

Deshalb möchten wir als bessere Differenzierungshilfe für Sie, immer wieder auch auf die historische Spaltung der Gebrauchsreiterei von der Reitkunst hinweisen
– immerhin bestimmt die heutige Gebrauchsreiterei mit ihrem Formen und Dressieren des Pferdekörpers das Bild der heutigen Reitweisen – die sich mittlerweile fast alle mehr oder weniger nach ihr orientieren. Trotz aller Lippenbekenntnisse verstärkt sich die Kluft zwischen der körperlichen Grundlage des Bewegungsentwickelns und des Formens immer mehr. An was man das erkennen kann – auch das möchten wir Ihnen hier ein bisschen näher bringen.

Zu einer guten Bewegung muss jedes einzelne Körperteil in seiner ursprünglichen Bestimmung „funktionieren“ können,
sie muss im Pferd ein zweckfreies Muskel und Gelenkspiel entfachen, ohne Verspannung, ohne Druck, ohne formen (dressieren) von außen und ohne „abrichten, und – ach ja, der Mensch muss auch „funktionieren“ können – damit er nicht zum Bewegungs-verderber wird, damit er sich auf das Pferd einstimmen und sich beide gemeinsam wahr nehmen können. Warum? – auch das können Sie auf unserer Webseite sehen.

Die Fortbildungen und Seminare

Wenn wir Sie neugierig gemacht haben, wenn sie auch Biomotoriker werden wollen und sich noch intensiver, weiter und tiefer mit dem System der Körperausbildung des Pferdekörpers beschäftigen möchten, dann haben Sie mit dem BewegungsLernen eine Fülle an Möglichkeiten.

Um der „Einstimmung“ auf das Pferd – eine Spiegelung der beiden Körper miteinander, auf die Spur zu kommen, gibt es die verschiedenen Seminarangebote des BewegungsLernens mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Vor allem in den therapeutischen Berufen, gibt der zusätzliche Blickwinkel der Biomotorik, ganz neue Möglichkeiten.
Das Wissen und die Fertigkeiten, die Sie in dieser Ausbildung erwerben, lassen sich in die meisten therapeutischen Berufe integrieren. Mit diesen Fortbildungen werden Sie ihre Fähigkeiten beträchtlich erweitern können. Aus diesem Grund lohnt es sich, auch uralte Erkenntnisse etwas genauer zu betrachten und sie im Bewegungswissen aus der Perspektive der Bewegungsanatomie und der Biomotorik etwas näher zu beleuchten.

Die natürliche, ursprüngliche Sichtweise für die Bewegung ist uns verloren gegangen. Wir sehen oft nicht mehr, ob eine Bewegung durch den Körper geht oder stecken bleibt. Diesen alten Faden nehmen wir im Bodywatching wieder auf. Man kann lernen zu sehen, wenn eine Bewegung durch den Körper geht und wo sie stecken bleibt – denn genau da entstehen Verspannungen. Was man dabei für Entdeckungen macht, erfahren Sie in beiden Fortbildungsreihen beim Bodywatching.

 

In den beiden Fortbildungsreihen ist die Schwerpunktausrichtung unterschiedlich:

• In der österreichischen Fortbildung ist die "Cranio-Sakral Therapie" das vorherrschende Thema.
• In der im März startenden Biomotorischen Fortbildung die "Sensopathie".

Für beide Fortbildungen bildet die Biomotorik die Grundlage.
Zusammen mit dem

• Bewegungswissen, der
• Bewegungsanatomie und dem
• Bodywatching

erschließt sich die Bewegung des Pferdes in einem anderen Licht und verknüpft sich ebenfalls in beiden Fortbildungsreihen zu einem anderen Verständnis der Biomotorik, die sie dabei von Grund auf erlernen.

Die Sensopathie als Schwerpunkt in der Biomotorischen Fortbildung

Galt das Sehen, Tasten und Spüren lange Zeit als unwissenschaftlich und altmodisch, entdecken Neurowissenschaftler die emotionale Bedeutung von Berührungen wieder. Roland Pausch ist ein Pionier auf diesem Gebiet – seine von ihm entwickelte Sensopathie verbindet die Bewegungsentwicklung und die Biomotorik mit der begleitenden Berührung. In der neuesten Fortbildungsreihe des BewegungsLernens - der „Biomotorischen Fortbildung“ können Sie erstmalig auch dieses System der Berührung, Begleitung und des Fokussierens des Pferdekörpers erlernen, das zusammen mit der Interaktion des Menschen, für das Pferd andere Körpererfahrungen und damit eine wichtige Bedeutung bekommt,

Die Cranio Sakral Therapie als Schwerpunkt in der "Cranialen Bewegungsausbildung"

Im der österreichischen Fortbildungsreihe „ der Cranialen Bewegungsausbildung“ ist die Betonung dagegen auf dem Erlernen der Cranio Sakral-Therapie, die sich wunderbar mit dem Bewegungswissen, der Biomotorik, der Bewegungsanatomie und dem Bodywatching ergänzt.

In den Biomotorischen Trainingsseminaren (3 Tage)
dagegen sollen Sie selbst für Ihr Pferd die körperlichen Grundlagen der Wahrnehmungs-Zusammenarbeit bis hin zur spielerischen Reitkunst erschaffen können. Damit Sie für Ihr Pferd „verbindlich“ die einzelnen Schritte erlernen können, haben wir das Biomotorische Training in drei Teile aufgeteilt. Denn auch das Geheimnis der alten Schulreiterei, die sich auf der sorgfältigen Körperausbildung des Pferdes aufbaut, liegt in der spontanen und mühelos ausgeübten Kunst des Menschen, sich auf das Pferd einzustimmen.

 
Begleitend zu den verschiedenen Teilen des Biomotorischen Trainingsseminares erlernt Ihr Körper im Reiterrückenseminar welche Voraussetzungen er für die Bewegungen des Pferde erfüllen muss.


Und über allem stehen Sie als Mensch!

Sie, mit ihrer Interaktion zum Pferd 
als wichtigster Dreh- und Angelpunkt im Leben des Pferdes.
Ein bedeutendes Merkmal in der Körperausbildung des Pferdekörpers ist,
das die Körperausbildung des Menschen immer parallel zum Pferd läuft,
denn -  was Sie nicht können, kann auch Ihr Pferd nicht lernen.


 

Körperseminar Mensch

In den 2-tägigen Körperseminaren dagegen kümmert sich das BewegungsLernen ausschließlich um Ihren Körper. Auch da kann Ihnen die biologische Bewegungsentwicklung des Menschen vieles erklären, was beim Reiten zu Ihrer Interaktion auf dem Pferd zur Voraussetzung wird. Aber auch Ihr Körper erlernt die Biomotorik nicht aus dem Lehrbuch oder in speziellen Haltungen, sondern genau wie beim Pferd muss Ihr Körper die Bewegungserfahrung und den richtigen Umgang mit der Schwerkraft zur Aufrichtung selber machen.

Ihr BewegungsLernen

Monika und Roland Pausch

 
 
Wir müssen nicht ganz in die gute alte Zeit zurückgehen, in der es wichtiger als lesen und schreiben war, anmutig auf dem Pferd sitzen und reiten zu können. Zu diesem Zweck sind die verschiedensten Akademien der Körperschulung eingerichtet worden sind - aber wir können uns heute abschauen, wie wichtig die früheren Zeiten die Schulung des Körpers genommen haben. Heute nennen wir es Interaktion mit dem Pferd. Bei den Nomadenstämmen war es das Zusammenleben und das gemeinsame Berühren, die eine Reittechnik unnötig gemacht haben.
Wie viel können wir davon lernen….
unsere Forschungen jedenfalls werden in diese Richtung weitergehen.

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