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  • Roland Pausch, Schloßstrasse 9, D-74889 Sinsheim Ehrstädt

Zusatzinfos

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Ein Seminar des Bewegungslernens mit Roland Pausch


Verfügbarkeit

In diesem Seminar geht es um die Verfügbarkeit ihres Körpers, die entsteht, wenn der ganze Körper in seiner Verbundenheit
durchlässig ist für Informationen, aber vor allem für ihre Atmung und damit für jede Menge Sauerstoff im Körper.
Und das bis tief hinein in die Zellen.

Wenn Sie ein Pferd haben, oder sich mit Menschen körperlich austauschen, bekommt die Verfügbarkeit ihrer Bewegungen eine
noch wichtigere Bedeutung. Jede Spannung, Verspannung,  oder angewöhnte Krümmung verhindert den freien Austausch
der Bewegungen, oder schränkt ihn zumindest stark ein.

Verbundenheit

In der Körperschulung wächst ihr Körper buchstäblich an seinen „Aufgaben“ und seinen eigenen Bewegungserfahrungen
und erzeugt dabei die verbundene und für Atem und Informationen durchlässige Körperplastizität. In einer sich ständig schnell
verändernden Welt ist dagegen eine Einschränkung und Begrenzung von Bewegungen eine ganz schlechte Lösung und
verhindert das ihr Körper schnell auf Veränderungen reagieren kann.

Bewegungsfähigkeit

Aber vor allem zum Reiten ist ein absolutes Höchstmaß an körperlicher Entwicklung, Vielfalt der Bewegungsfähigkeit,
Differenziertheit und Veränderungsfähigkeit erforderlich, damit sich ihr Potenzial beim Pferd entfalten kann.
Übrigens genauso wie ihre Fähigkeit, bestimmte Muskelgruppen so effektiv wie möglich koordinieren zu können.

Weg mit schmerzenden Bewegungen!
Mit den biomotorischen Bewegungen fallen die üblichen Kontrollen und Haltungen über den Körper weg und
der Körper kann leicht neue eigene Bewegungserfahrungen machen, weil er altes, nicht mehr gebrauchtes weglassen kann.
Es beginnt ein wertvoller Prozess im Körper, um aus den allzu eingefahrenen Gleisen auszubrechen und
neue Bewegungsstraßen im Körper zu finden, die leicht in die vorhandenen Bewegungen übergehen und integriert werden können.

Spannung??

Spannend ist in der biomotorischen Körperschulung für den Menschen nur die Thematik…


Organisatorisches
Bitte mitbringen:

Wir werden einige Bewegungen barfuß machen, deshalb dicke oder rutschfeste

Socken mitbringen
eine weiche Sofadecke für alles, was am Boden statt findet. Gerne kann als zusätzliche
Unterlage eine Yogamatte oder ähnliches verwendet werden.
Verpflegung und viel zu Trinken (nichts Alkoholisches J) – wir machen öfters eine kleine Pause
Bequeme Kleidung, Sportbekleidung o.ä. – am besten keine Jeans


Einzeltermine:
Wie immer macht Roland auch Einzeltermine für individuelle Körperthemen (zu Hause) – vor und nach dem Seminar.
Bitte rechtzeitig für die Planung dafür anmelden.


Biomotorische Körperschulung und zugleich Reiterrückenseminar 

Die Natur im Rücken

Es dauert bisweilen erstaunlich lange bis einem auffällt und bewusst wird, wie wichtig etwas ist, was eigentlich schon immer da war.

Das ist unser Rücken. Unser Rücken bewegt UNS, und seine Bewegungsfähigkeit und die Form und Anordnung seiner Wirbel
bilden unseren Körper aus. Was diese Körperschulung so besonders macht, ist das IHR Rücken in dieser Seminarform neue
Bewegungsinformationen bekommt und die Wirbelkette damit seine Bewegungsfähigkeit und die Gliedmaßen ihre Verfügbarkeit
wiederfinden können.

Man kann mit dem Körper sicherlich über vieles verhandeln, aber was die Bewegungsfähigkeit im Rücken angeht, ist er
sehr „eigen-sinnig“ und besteht auf „seine“ in ihm angelegten Bewegungen, die in „seinem Sinne“ gleichzeitig auch immer
organische Bewegungen sein müssen, um den ganzen Körper in seiner gesamten Verbundenheit zu fördern. Jede Bewegung
geht von der Wirbelkette aus und muss auch von ihr ausgehen. Das sind neurobiologische Bewegungen, die in einem
sich selbst organisierenden und regulierenden Prozess immer wieder vom Körper hervorgebracht werden müssen.

Auf den Körper hören

Was aber passiert, wenn wir unseren Rücken im Alltag, und damit die Bewegungsfähigkeit unserer Wirbelkette verloren haben,
zeigt uns der Körper sehr schmerzvoll, unbeweglich und eingeschränkt. Aber Schmerz und Bewegungsunfähigkeit oder
Bewegungslosigkeit, vor allem in einzelnen Körperpartien und Körperabschnitten, sind immer ein Zeichen, dass irgendetwas nicht
so durch den Körper läuft, wie es laufen sollte. Der Körper meldet sich dann zu Wort, wenn er bemerkt, dass etwas geschieht,
was ihn zu verletzen droht.

Wenn also die Bewegungsfähigkeit im Körper nicht ständig mit geschmeidigen Bewegungen, Gleichgewichtssuche und
Bewegungsfreude „gefüttert“ wird, wirken das Sitzen, einseitige immer gleiche Bewegungen, ja sogar Sport als zerstörerisches,
schleichendes Gift im Körper.  Mit viel zu wenig Sauerstoff muten wir dem Körper so  täglich mehr zu, als dass wir ihm „Gutes“
geben – damit lässt seine Bewegungsfähigkeit kontinuierlich – Tag für Tag – 168 Stunden in der Woche, nach.

Es ist ein Teufelskreis – der Körper baut Muskeln auf, um seine Überbelastung leisten zu können, wird aber gleichzeitig durch
dieses Muskelkorsett immer Bewegungsunfähiger. Je mehr belastende Aktivität die Wirbelkette machen muss, desto
eingeschränkter und „eingebundener“ sind die einzelnen Wirbel durch die falsche Stärkung und Stabilisierung der Tiefenmuskulatur.

Jede kleine Bewegung zählt

Die Sollbruchstellen – also da, wo der Körper zuerst aufschreit, kennt deshalb mittlerweile fast jeder – die Hüfte, Schultern,
der Nacken, der Rücken und der Kiefer – hängen aber nicht nur alle aneinander – sondern teilen sich auch miteinander ihre
Schmerzhaftigkeit.
Wer seine Bewegungsfähigkeit erhalten will, muss dem Körper deshalb täglich mehr Gutes tun, als ihn zu belasten. Ihr Körper
braucht Bewegungen, die er in seinem ganz normalen Alltag ausführen kann – damit wenden Sie das Blatt und „trainieren“ ihren

Körper 168 Stunden in der Woche in SEINER VERFÜGBARKEIT.

Pass- oder Beckengang

Ihre momentane Körpermechanik ist die individuelle Summe ihrer Bewegungsmuster, der Elastizität ihrer Sehnen,
der Verfügbarkeit ihrer Gelenke, ihrer jetzigen Art und Weise zu gehen und – ob es ein Passgang- oder ein Beckengang ist.
Alle Einflüsse (Wahrnehmungen) von außen und innen, wie Temperatur, Tageszeit, Emotion, Psyche und damit die
Bewegungserfahrungen, die nur sie selbst machen können, prägen die Körpermechanik ihres Körpers.

Der Anspruch dieser Körperschulung

Wir als Menschen müssen das bewahren und entwickeln, was uns als Menschen ausmacht – unsere Wirbelkette.
Die Körpermechanik wieder an ihren Rücken anzupassen, das ist der Anspruch dieser Körperschulung. Ihr Körper legt alles
offen, was in der Vergangenheit „schief“ gelaufen ist, und mit der „Natur im Rücken“  bekommen sie wieder die Verfügbarkeit
ihrer Gliedmaßen und ihrer Bewegungen zurück.

Mit neuen Bewegungsideen und viel Platz zwischen den einzelnen Wirbeln – die sich dann eben nicht mehr behindern, geht
der Körper in eine neue Bewegungsfähigkeit und neurobiologische Verfügbarkeit hinein. Damit verlassen Sie die Endlosschleife
von einseitigen, eingefleischten Gewohnheitsbewegungen, die nichts anderes tun, als die Funktionalität ihres Organismus und
ihres Bewegungsapparates jeden Tag ein kleines bisschen mehr zu untergraben.

Die kraftlos aufgerichtete Kopfhaltung

Auch die aufgerichtete Kopfhaltung ist nicht das Ergebnis einer „stabilisierten Haltung“ des Körpers, sondern nur möglich,
wenn die ganze Wirbelkette „mitspielt“ und sich selbst aufrichten kann. Das kann sie jedoch in unserem Alltag leider die
wenigste Zeit des Tages. Dabei hat der Platz und Raum zwischen den Wirbeln, das „Öffnen“ des Nackens eine extra große
Bedeutung für eine freie und tiefe Atmung und ist zugleich die beste Garantie für einen schönen Hals und ein entspannt und
weich wirkendes Gesicht mit viel Ausstrahlung.

Warum die Luft angehalten wird

Der runde Rücken drückt auf alle Wirbel und damit die Rippen zusammen, mit den hochgezogenen Schultern sinkt das Brustbein
ab und zieht den Kopf nach vorne. Das alles führt durch die große Verbundenheit des Körpers relativ rasch zu gesundheitlichen
Problemen, die dann den ganzen Körper überziehen, und am „schwächsten“ Punkt des Körpers bemerkt werden. Die viel zu oft
angewinkelten und übereinandergeschlagenen Beine, der fixierte Becken-Lendenbereich und das festgehaltene Becken bringen
zudem Becken und ihre Hüftgelenke in eine falsche Position und Körpermechanik, die sie auch beim anschließenden Joggen
nicht mehr verlieren können.

Sie werden folgende Wirksamkeiten ihres Rückens empfinden:

  • Regulierung und Vertiefung der Zwerchfell-Atmung – Erweiterung der Atemtätigkeit
  • Wirbel und Gelenke werden sanft gelöst hinein in eine Muskelbalance
  • Die Gegenbewegung zur ständigen Beugehaltung
  • Bewegungsfähigkeit des ganzen Körpers – völlig aufrecht und „ent-spannt“
  • Elastizität des Körpers

Die einzelnen Wirbel der Wirbelkette,  ihre Umgebung und ihre Gelenke können sich zentrieren und richtig platzieren und zu
einem großen Teil wieder regenerieren, wenn sie den Platz und Raum bekommen, die sie für ihre „Arbeit“ benötigen. Ihr Körper
wird immer bewegungsfähiger und „durchlässiger“ für Bewegungsinformationen und gibt dadurch immer mehr, vielfältigere und
feinmotorische Impulse an die ausführenden Gliedmaßen ab. Die verbesserte Verfügbarkeit ihrer Gliedmaßen merken Sie:

  • An ihrem Körpergefühl
  • An ihrer zunehmenden Feinmotorik
  • An Ihrem Gleichgewicht

Warum ist die Körperschulung auch für Reiter so wertvoll?

Gewohnheitsbewegungen gehen für einen verantwortungsvollen Reiter gar nicht – denn sie verändern die Bewegungen des Pferdes,
lassen Reiterfehler entstehen und verletzen das Pferd. Aber verletzt nicht jeder Reiter, der die Bewegungen des Pferdes verändert,
in Wirklichkeit seine eigenen Bewegungen auch permanent?

Die Körperschulung als Reiterrückenseminar – die körperliche Befreiung die sie zum Reiten brauchen.
Das prädestiniert die Körperschulung natürlich als perfekte Vorbereitung für Reiter, die ja immer auf der Suche nach der Federung
in der Wirbelkette und nach der feinmotorischen, neurobiologischen Verfügbarkeit ihrer Gliedmaßen sein sollten. Auch wenn sie
bisher noch nichts an der Bewegungsfähigkeit ihres Pferdes verändert haben, werden sie den Unterschied beim Reiten durch die
Aufmerksamkeit ihres Pferdes auf ihre neue Körperaussage merken.


Die sieben Hauptgründe, warum Teilnehmer in die biomotorische Körperschulung kommen

  • Bewegungstechnische Probleme (einfach so über die Jahre entstanden):  im Rücken,
    in den Gelenken, Muskeln, Sehnen, Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, im Knie, in der Hüfte
    oder der Wirbelkette, Rückenschmerzen, sind im Laufe der Zeit durch Ihren Alltag, Beruf, durch
    einseitige Beanspruchung … im Alltag, Beruf, Hobby.
  • „Ich bin schief“:
    Die sogenannte Aussage „ich bin schief“, Beckenschiefstand, Skoliose, Beinlänge
    oder dergleichen. Sehr viele von diesen „Diagnosen“, natürlich je nach Schwere,
    sind relativ leicht händelbar, wenn wir den Körper in seine richtige Körpermechanik bringen.
    Danach ist die Schiefe ganz weg, ist weniger, oder im schlimmsten Fall können
    sie so gut damit umgehen, dass diese nicht mehr ins Gewicht fällt. Auch beim Reiten z.B.
    Wo das Problem auftritt, ist selten bis nie die Ursache.
  • Folgen von Unfällen: sogar manchmal noch akut: Prellung, Zerrung, Knochenbrüche, …
    Verschraubungen usw. – man möchte schon etwas für die schnellere Genesung tun,
    weiß jedoch nicht was, …
  • Austherapiert: (medizinisch und physiotherapeutisch) aber es läuft dennoch nicht
    rund! Die Bewegung ist unsicher, nicht effektiv, schmerzt. Bewegungseinschränkungen,
    Metallplatten die stören oder schmerzen. Was kann man tun, wenn man das Metall ja
    nicht verbiegen kann. Es gibt viele Möglichkeiten!
  • Themen, die Sie als Sportler leistungsfähiger (im Sinne von verbesserten Körperfunktionen)
    werden lassen, oder wenn eine Hüfte nicht exakt aufmacht wie die andere. Ein Reiter, Turner, Handballer,
    Skifahrer oder Kampfkünstler spürt da die feinsten Unterschiede, genauso wie Läufer, Badminton Spieler, …
  • Chronische Bewegungseinschränkungen wie durch einen Schlaganfall, oder schmerzhafte
    Krämpfe.
  • „Ich bin ein Reiter“
    niemand sonst ist auf die Federung seiner Wirbelkette und die feinste Verfügbarkeit der Gliedmaßen so
    angewiesen wie der Reiter im Austausch mit dem Pferd.
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