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Erfahrungsberichte von Teilnehmern

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Sabine P.

Hallo Ihr beiden,

nochmal herzlichen Dank für das tolle Wochenende. Ich bin immer noch total geflasht, wie wenig anstrengend Bewegung ist, und zudem auch noch Spaß machen kann.

Ich grinse immer noch im Kreis… vor allem, weil ich es heute natürlich sofort auf dem Pferd ausprobieren musste.

Im strömenden Regen sind wir eine kleine Runde von 20 Minuten im Schritttempo ums Dorf geritten. Was für ein cooles Gefühl 🍀🍀🍀🍀 ich konnte absolut schmerzfrei sitzen, Sharifa nur mit Sitz und Atmung die Schritte verkürzen und verlängern lassen, und sie war total leicht in der Hand und zufrieden vor sich hin kauend, absolut tiefenentspannt.

Ich freue mich schon auf das nächste Mal 😀

Euch eine gute Zeit.

Liebe Grüße
Sabine

P.S. bin auch eine Runde mit Fahrrad (Mountainbike) und Hund unterwegs gewesen und habe auch hier versucht einiges umzusetzen. Hat ganz gut geklappt, die Unebenheiten schlugen nicht wie sonst üblich, ins Kreuz durch! 🙂

#bewegungslernen #sensopathie #biomotorik #reiter

 

Anne C. aus Bern

Heute war meine Hufpflegerin da. Sie konnte kaum aus dem Auto aussteigen 😱 ich hab sie so gerollt und hin und her und auf und ab und so 😅 wie wir am Wochenende geübt haben. Und wow ❤ sie konnte danach sogar Hufe bearbeiten 😍❤ und das obwohl ich ja total Anfängerin bin. Was wird das, wenn ich mal weiß wies geht. Toll 💪❤😍

 

Sabine Neubert Hannover:

BewegungsLernen neulich beim Radfahren.

Morgens früh mit dem Rad zur Arbeit.

Voller Gegenwind, nach den ersten 3 km machte sich der Oberschenkel schmerzhaft bemerkbar…

Roland sagt immer beobachte was sich noch bewegt, und baue diese Bewegung ein, drehe Sie um und mach das nochmal, also Knie Strecken,….
Aha Oberschenkel schon besser aber immer noch sehr anstrengend.
Die Hüfte hat sich dabei fest gemacht, also Becken loslassen…

Und plötzlich war der Gegenwind gar nicht mehr so schlimm😃Danke!! 👍

 

M.S. bei Münster   22.12.2018

Ich muss sagen, dass dein Körperseminar und auch die Wiederholung beim biomotorischen Trainingsseminar, bei mir einen unglaublichen Prozess angestoßen haben.  Wenn man einmal gefühlt hat, wie Bewegungen durch den ganzen Körper fließen, hat das ja ziemlich Suchtfaktor. Jedenfalls mache ich seither fast jeden Tag diese Übungen und entdecke immer weitere Möglichkeiten,  Bewegungen im Alltag körperfreundlicher zu gestalten.  Hinsetzen, Hinlegen und Aufstehen gehen jetzt so mühelos, ich kann mich komplett herumrollen (Bauch, Seite, Rücken) ohne mich irgendwie abzustützen. Es knackt nicht mehr in den Knien beim Hinhocken. Ich kann sogar wieder Purzelbäume, die ich mindestens 20 Jahre lang nicht gemacht habe. Ich bin überzeugt, dass das die Lösung ist um Knie-OPs, künstliche Hüftgelenke, Bandscheibenvorfälle und co zu vermeiden und würde das am liebsten allen Menschen nahelegen.

Sehr sinnvolle und hilfreiche Arbeit, die Du da machst! Und ich denke, es ist genau richtig, dass gar nicht theoretisch über die Anatomie gesprochen wird, das führt immer zu so großen Missverständnissen. Jeder kann ja selbst fühlen, welche Bewegungen der Körper gerne machen möchte.

Wünsche Euch besinnliche Feiertage und ein gesegnetes neues Jahr!

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Franziska Simon

Hallo zusammen, Ich hab lange überlegt ob ich diesen Text schreiben soll – aber ich darf ja gerne über die kritischen Momente in unserer Entwicklung schreiben. ☺️ Ich habe harte Tage hinter mir mit meinem Pferd. Es gab eine Situation vor ein paar Wochen in der mir Escada zeigte dass sie hier unzufrieden ist und Probleme hat. Da die Lösung des Problems für mich aber einen deutlichen emotionalen Sprung über meinen Schatten bedeutet habe ich (wie wahrscheinlich viele) erst versucht das Thema anders zu lösen. Und das ohne ein wirkliches Ergebnis. Was es für Escada hieß zeigte sie mir in den letzten zwei Wochen sehr deutlich. Ich konnte mit ihr nicht mehr arbeiten – sobald ich mich mit ihr verbunden habe bekam ich ihre ganze Traurigkeit darüber ab. Ich musste abbrechen. Dazu kam dass sie im Umgang auch immer ruppiger wurde. Aber ich konnte die Situation aufgrund meiner persönlichen Lage immer noch nicht lösen. Es spitzte sich weiter zu bis ich sie nicht mehr anfassen durfte – arbeiten emotional und körperlich so unmöglich; nachdem ich aktuell extra vorsichtig sein muss nochmal schlimmer. Ich war so weit dass mir der Gedanke kam dass ich sie abgeben muss weil es nicht mehr geht. ABER: es gibt gott sei dank tolle Menschen auf dieser Welt. Durch viele lange Gespräche und letztendlich auch tollem Input der Pferde während der Biomotorikeinheiten in der Schweiz konnte ich mich weiterentwickeln und bin der Lösung MEINES Problems deutlich näher gekommen. Wieder beim Pferd ist sie seitdem wie ausgewechselt: lässt sich anfassen, die Verbindung ist wieder da und wir arbeiten locker und entspannt zusammen. Was ich eigentlich sagen will: gebt nicht auf sondern redet darüber was euch bedrückt. Oft kam in den Gesprächen raus dass diese Momente jeder mal hat. Daher schreibe ich diesen Text jetzt auch. Und bleibt eurem Weg treu – ich wäre am liebsten auch abgebogen um mich mir nicht stellen zu müssen. Aber ihr dankt es euch am Ende selbst durchgehalten zu haben – und eure Pferde euch auch!! Die Biomotorik ist hier ein toller Weg sich gemeinsam zu entwickeln. Nur dadurch dass ich mich weiterentwickle kann sich mein Pferd auch weiter lösen. Hätte ich weiter mein Problem ignoriert wären „harte“ Methoden notwendig gewesen um wieder ans Pferd zu kommen – welche ich aber nicht wählen will. Viele aber dann leider tun… Liebe Grüße!!! 

Karin B.

Ein bewegendes und bewegtes Wochenende liegt hinter mir.

Roland und Monika Pausch waren in Düdingen FR zu Besuch mit ihrem Seminar zum Biomotorischen Reitersitz.

Am Freitag wie gewohnt war erst der Körper des Menschen dran. Einspüren in sich selber und die eigenen Bewegungen, wo fühlt sich was an, wie könnte ich mich leichter und einfacher Bewegen? Immer wieder eine tolle und lösende Erfahrung. Plötzlich ist alles so leicht und geschmeidig.
Lässt sich dieses Gefühl auch weiterhin im Alltag abrufen und anwenden lassen? Klar, denn die Übungen werden einfach und verständlich aufgezeigt und am Ende im Körper verankert. Ja Monika, da muss ich immer an die schwer verliebte Fledermaus denken ?.

Am Samstag waren wir dann auf dem Hof, der wunderschön im Grünen gelegen war. Endlich war es soweit. Es ging ums Pferd. Was benötigen wir zum Reiten, wie sieht die Anatomie des Pferdeschädels aus, wo und wie sollte ein Gebiss liegen und was ist die Genickentlastung? Was machen meine Hände und wie halte ich Verbindung zum Pferd um ihm die Sicherheit die es benötigt zu vermitteln? Dies konnten wir einfach untereinander und aneinander üben. Denn oft muss ja erst mal der Kopf verstehen um was es geht, bevor er loslassen und dem reinen Gefühl /erspüren den Platz überlassen kann.
Fragen über Fragen und sehr oft waren grosse Fragezeichen über den rauchenden Köpfen zu sehen. Toll, dass auf einem Seminar auf die Fragen eingegangen wird. Denn aus einer Frage die besprochen wird, können ganz oft noch viele weitere anstehende Unklarheiten gelöst werden.
Ein weiterer Bestandteil war das Biomotorische Training an 3 Pferden. Becken, Becken, Becken und Sicherheit vermitteln waren die Zauberbestandteile für Pferd und Mensch. Plötzlich wurde alles so leicht. Die Verbindung, Verbundenheit und die Bewegung im Körper. Wunderschön diese Auswirkung zu beobachten und zu spüren.

Der Sonntag war dann gefüllt mit weiteren Informationen zum Körper des Pferdes und seiner Bewegung. Ausserdem wurde ganz intensiv die Bewegung des Menschen auf dem Pferderücken angeschaut. Was muss ich tun, um mein Pferd in seiner Bewegung nicht zu stören oder besser gesagt was soll ich alles nicht tun? Wie sieht ein idealer Sattel aus, der mich in meiner Beckenbeweglichkeit nicht behindert? Fragen, Fragen und noch mehr Fragen. Eigentlich müsste in der Seminarbeschreibung stehen: Ein Seminar, an dem ihre Fragen beantwortet werden!
Ich finde es immer wieder toll, wie so viele unterschiedlich denkende Pferdemenschen an einem Tisch zusammensitzen können und in einer Gemeinschaft und gemeinsam den Fragen ums Pferd nachgehen können. Ich danke euch allen für diese wunderbare Erfahrung.
Das Augenmerk lag dann am Nachmittag bei der Beweglichkeit des Menschen auf dem Pferd. Ein Sattel lag auf einer Vorrichtung, damit wir uns nur auf uns und unsere Bewegung konzentrieren konnten. Roland begleitete unsere Bewegung mit der Sensopathie und plätzlich wurden aus unbeweglichen/blokierten Menschen, die sich wunderbar geschmeidig und leicht bewegen konnten. Herrlich dieses Gefühl auch nur schon zum Zusehen ?.
Noch viel bewegender war es dann, als das Pferd nach dem Biomotorischen Training gesattelt wurde und der Mensch gelöst mit Sicherheit vermittelnder Hand im Sattel sass. Welch wunderbare Verbundenheit zwischen den zwei herrschte und wie ruhig und gelöst eine Bewegung auch im Trab aussehen kann. Immer wieder schön, solch ein Ergebnis zu sehen.
Alles in allem, wieder ein absolut erlebnisreiches Seminar mit vielen Eindrücken. Ich kann dies wirklich allen empfehlen zu besuchen.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Freude und innere Gelassenheit beim Umsetzen des erlebten vom Seminar.
Freue mich, euch bald wieder zu sehen und bin für eure Fragen und Anliegen erreichbar.

Eure Karin Bolliger, Biomotorik und Sensopathie Practitioner in der Schweiz

Franziska Simon

Die neue Dimension der Sicherheit Ich muss kurz von heute berichten! Ich habe mit Escada in der Halle gearbeitet. Aufgrund von Baumfällarbeiten neben der Halle waren die Pferde draußen nervös und auch meine Maus war wie oft in dieser Situation angespannt. Als wir direkt auf Höhe der Arbeiten waren wurde sie sehr ruppig, ich aber immer ruhiger. Ich öffnete mich innerlich für sie, die Situation und das was und wer ich bin. Ich konnte ihr so emotionslos und deutlich zeigen dass es jetzt gut ist und ihr nichts passiert. Sie schnaubte ab, beruhigte sich sofort, konnte loslassen und öffnete sich total 🙂 Mich berührte diese Situation sehr und auch diese Zeilen lassen mich etwas emotional werden. Vor ein paar Jahren wäre es für mich undenkbar gewesen so ruhig und sicher zu bleiben, im Gegenteil ich wäre noch vor der Halle umgedreht vor lauter Angst es könnte was sein. Es war ein langer Weg aber mein Pferd hat mir jeden Tag wieder gezeigt was Sie braucht und was auch ich lernen muss. Ich bin glücklich auf sie gehört zu haben und auch mein Tun immer kritisch zu hinterfragen. Und ich bin dankbar Monika, Roland und alle Biomototik-Mädels kennengelernt zu haben, durch sie hab ich den richtigen Weg gefunden. Ich schreibe diese Zeilen deswegen weil ich überzeugt bin dass es vielen Pferdebesitzern so ergeht wie mir vor ein paar Jahren, vielleicht auch in anderer Form. Aber wenn ich etwas gelernt habe ist es das, dass unsere Pferde uns immer etwas zu sagen haben und uns weiterbringen und wachsen lassen wollen. Lasst sie in euer Herz, hört auf das was sie euch sagen und wachst gemeinsam über euch hinaus. Mit der richtigen Unterstützung schafft man es 🙂 Franzi

Tatjana Schmitt

Hallo liebe Bewegungslerner, heute möchte ich euch mal ein Bild von mir und meiner 13 jährigen Stute Halla vorstellen. Nach 3 Jahren nicht reiten, sitze ich ja nun Dank der Seminare von Roland und Monika wieder auf meiner Stute und wir tasten uns im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt an das biomtorische Reiten ran. Ich bin überwältigt, wie unglaublich fein Halla, auf meine Signale reagiert. So langsam kann sie sich in der Bewegung richtig spüren und ich bin so unsagbar stolz und Dankbar für alles, was wir bis jetzt miteinander Erlebt haben und wie groß ihr Vertrauen mir gegenüber geworden ist. Mein Vertrauen in sie war immer schon da, jedoch hatte ich für mich beschlossen, ihr einen Reiter nicht mehr „antun“ zu wollen, tja und nun kann ich sie frei Satteln und einfach aufsteigen…und mein Superpferdchen lässt es zu!!! Mit Halla habe ich eine gute Partnerin, das biomotorische Reiten von der Pike auf zu erarbeiten!

Tanja Kirchmayr

Meine liebsten Pausch’ns! Was soll ich sagen, ich bin immer noch so positiv geflasht, so energetisiert, so beeindruckt von den letzten 4 Tagen mit euch. Es war der Hammer! Einfach megaschön und so entspannt! Tausend Dank auch an meine liebe Sonja Wahlmüller und ihre Familie, die so schnell und flexibel ihr Zuhause und ihre Anlage mit uns geteilt haben❤❤! Deswegen war es für mich nochmal um Klassen besser weil wir ZUHAUSE waren mit unseren Pferden. Diese Quality-time geschenkt bekommen haben mit Moni und Roland. Wieder soviele neue tolle angehende Biomotoriker mit unserer inneren und äußeren Bewegung angesteckt haben! Neue Beobachtungen, neue Blickwinkel, neue Chancen, Neuanfang…. dies alles und noch viiiiieeel mehr war das Seminar „DER BIOMOTORISCHE REITERSITZ in ÖSTERREICH“ für mich und meine Pferde.
La Familia hat sich vergrößert,…mein Herz geht über bei so viel toller Energie, so viel tiefer Emotion, so viel Feingefühl….das alles haben uns Moni und Roland spüren lassen, mein Körper beginnt immer mehr mit dieser Vielfalt an fantastischer Bewegung auf zu blühen,….. diese Sicherheit, die Geborgenheit die man von den 2 erfährt kann man nicht beschreiben, man muss es ERLEBEN wie BELEBT man wird!!
Ich bin euch so dankbar, ich kann es nicht beschreiben??!
Und ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd auf alles weitere dass ich noch von euch erlernen darf und auf die gemeinsame Zeit mit euch, weil ihr WIRKLICH mein Leben auf so viele verschiedene Art und Weise bereichert!
Die Einzeltermine mit euch sind sowieso der Wahnsinn, habe meinen Cisco noch nie so gut unter mir wahr genommen wie heute. Jetzt steht uns wieder alles offen und es fühlt sich SENSATIONELL an!
DANKE!

Tatjana Schmitt

Heute ein weiterer Erfahrungsbericht, seit dem letzten Seminar „der biomotorische Reitersitz“.
Ich habe mit ganz unterschiedlichen Schülerinnen und Pferden den Sitz und die Handhaltung verändert.
Erstaunlich schnell konnten sich meine Schülerinnen mit der „neuen Art des Sitzens anfreunden. Die Pferde waren sofort bei der Sache. Ich nehme momentan viele Sequenzen meiner Schülerinnen auf, damit sie sich sehen können und sich so besser reflektieren können, denn oft hat man gerade am Anfang das Gefühl total merkwürdig zu sitzen. Es ist lustig zu sehen, wie erstaunt sie sind, dass sie viel stabiler sitzen und weniger stören, denn das Gefühl anfänglich ist oftmals genau das gegenteil. Die meisten haben sich darauf eingelassen und sind wirklich erstaunt, wie anders die Pferde plötzlich gehen.
Meine Stute bin ich gestern zum ersten Mal 5 Minuten geritten, wieder nur mit Trense und ohne Sattel. In der letzten Woche hatte ich nicht genügend Zeit zum „Reiten“, also war es gestern ein riesiger Schritt für uns beide.
Ich bin direkt rauf und dann, immer wieder 1-2 Schritte und halten und wieder 1-2 Schritte und halten.

 Erst hat sie noch versucht sich bei jedem Angehen auf meine Hand zu legen und nach dem dritten Mal hat sie verstanden, wie sie angehen kann, ohne sich festhalten zu müssen.
Das wunderbarste an der ganzen Sache ist die Tatsache, dass ich mich absolut wohl und sicher auf ihr fühle, obwohl ich soooooo lange nicht auf ihr gesessen habe.
Sie ist absolut konzentriert bei der Sache! Ab und zu schlägt sie unwirsch mit dem Kopf, dann halte ich sofort an und alles ist wieder gut. Das Halten gibt ihr Sicherheit.
Sonnige Grüße aus Niedersachsen!!!?

Tatjana Schmitt

Hallo ihr beiden und hallo an alle anderen, die ebenfalls infiziert sind vom Bewegungslernen!
Ich hatte euch versprochen immer wieder meine Erfahrungen mitzuteilen, nun hier ist mein nächster Erfahrungsbericht.

Nach dem letzten Kurs war mir sonnenklar, dass ich meine Stute wieder reiten werde, ich wusste den noch Zeitpunkt nicht, aber ich wusste er wird kommen…früher oder später! Am Sonntag war es dann soweit, nachdem wir gemeinsam biomotorisch unterwegs waren, habe ich gewusst, heute werde ich mich auf sie setzen können und sie wird es zulassen. Ich bin mit ihr zur Aufstiegshilfe und habe erst ganz Behutsam mein Bein über sie gelegt und dann bin ich irgendwann, nachdem sie entspannt blieb, einfach auf ihren Rücken geglitten. Sie stand wie ein Fels in der Brandung, ich durfte mich bewegen, ohne das sie eine Andeutung von Unbehagen zeigte. Heute habe ich mich erneut spontan auf sie gesetzt und wir sind die ersten kleinen Schritte gegangen. 1,2 Schritte, halten atmen, 1 Schritt halten atmen, kauen, entspannen und wieder runter!
Ich bin meine Stute nun fast 3 Jahre nicht geritten. Als ich sie kennen lernte war sie recht traumatisiert. Das Vertrauen in den Menschen hatte sie verloren. Ich lernte sie mit 7 Jahren kennen. Heute ist sie 13 Jahre. In meinem Besitz ist sie seit März 2015. Seitdem habe ich sie nicht mehr geritten und Wege gesucht, sie vielleicht eines Tages doch nochmal Reiten zu können. Es lag nie in meinem Fokus, aber aus den Augen gelassen habe ich es auch nicht wirklich. Die Biomotorik vom Boden aus, hat meine Stute schon sehr positiv verändert und wachsen lassen, was das Körpergefühl angeht. Nachdem wir nun im letzten Seminar den biomotorischen Reitersitz hatten, war ich ertsmals davon überzeugt, so und nicht anders, kann ich mit meiner Stute nochmal neu starten!
Ich bin froh und glücklich die Kurse bei euch gemacht zu haben und freue mich schon auf den nächsten im August und auf die Weiterbildung! An der komme ich nun nicht mehr vorbei, das steht für mich fest!!!!

Alina Riemer

Freue mich schon auf mein 4. Seminar! Bei unseren Pferden und uns Menschen hat sich schon viel verändert. Es findet wirklich eine richtige Kommunikation statt, immer wieder faszinierend wie gerne Pferde doch beim Menschen sind.
Ich kann die Seminare nur empfehlen, für jeden der nicht sein will wie jemand anderes und feste Verhaltens und Bewegunsmuster einstudieren möchte. Für die die im Stall einen Freund haben wollen und keinen ja ja ich mach das einfach was Du verlangst. Für die die Ihrem Pferd tief in die Augen sehen wollen und dafür mit einen tiefen Blick in Ihre Augen belohnt werden.
Ein Blick in die Seele zweier Lebewesen !

Tatjana Schmitt

Das Bewegungsseminar „der Biomotorische Reitersitz“
für Pferd und Mensch bei Bremen vom 27. April – 29. April 2018

Liebe Monika, lieber Roland,

ganz herzlichen Dank für diese drei wunderbaren Tage. Diesmal konnte ich viel mehr für mich mitnehmen, da ich zum einen ja schon einiges vom letzten Seminar umsetzen konnte und gemerkt habe,wie positiv sich diese Art der Arbeit mit den Pferden auf ihr ganzes Wesen wirkt.
Meine Arbeit kam der euren vom Grundsatz her schon recht Nahe.
Das Pferd muss sich mit dem Menschen frei entfalten können. Mir war schon immer klar, das der Mensch der Schlüssel zum Dilemma des Pferdes ist. Diesmal ist es für mich noch klarer
geworden, wie wichtig es ist erstmal den eigenen Körper wieder ich nenne es mal richtig oder Bewusst bewegen zu können, um über haupt mit einem Pferd arbeiten zu können, ohne es zu stören. Ich habe es gestern auf meinem Berittpferdchen mal ausprobiert, was soll ich sagen, MEINE GÜTE IST NICHTS
TUN SCHWER!!!!!
Ich dachte eigentlich mein Sitz ist nicht schiebend oder
klemmend… IST ER ABER! Jedenfalls, wenn ich versuche nur das Becken leicht zu Bewegen. Immerhin habe ich kaum Probleme meine Hände ruhig zu halten, das ging für mich noch nie, ein Pferd am Zügel zu Maßregeln. Am Ende habe ich
mehr oder weniger rumgestanden und habe versucht ohne aktives schieben mein Becken zu bewegen.
Für mich eine total gute Erfahrung, denn das Pferdchen
hat natürlich auf jeden kleine Bewegung sofort reagiert und ich musst aber immer wieder nach ein zwei Schritten stoppen, da ich schon wieder zu aktiv wurde. Im Trab konnte ich es ganz kurze Momente schaffen und der Galopp war…für mich so nicht möglich!!! Immer wieder habe ich aktiv geschoben!!!!
PUHHHH das wird eine HERAUSFORDERUNG!!!! Aber ich freue mich drauf!
Ich freue mich auf den September mit euch. Ich werde euch in jedem Fall Berichten, wie es so läuft.
Bis bald und ganz liebe Grüße

Tatjana

PS: Da fällt mir noch was ein, seit Sonntag kann ich mir nun doch erstmals wieder vorstellen meine Stute wieder zu reiten. Dann können wir in minimini Schritten gemeinsam locker im Becken werden!!!!

Franziska Simon

Kurze Morgeneinheit Biomotorik incl Differenzieren mit meiner Maus. Bringt den Körper und die Organe in Schwung. Die perfekte Vorbereitung für den Koppelgang – vor allem jetzt während des Anweidens ???

Sandra Stieglbauer

Liebe Monika, lieber Roland,

vielen Dank für das tolle Seminar in Lenggries! Es hat sich bei mir selbst viel getan. Ich bin immer noch sehr entspannt und merke wie viel flexibler mein Körper bei den Bewergungen geworden ist. Meinen Mitmenschen ist das auch aufgefallen, denn ich habe einige Komplimente bekommen, dass ich richtig strahle 🙂
Wegen dem schlechten Wetter konnte ich mit den Pferden erst zwei mal an der Hand üben. Auch hier habe ich schon Veränderungen im Bewegungsablauf festgestellt. War dann am Wochenende Ausreiten und es ist echt der Hammer. Das eine Pferd konnt ich mit den Gedanken an „Becken, Becken“ angeloppieren ohne weitere Hilfen zu geben. Der Traber mit dem Galoppproblem war kaum mehr zu halten. Man hat richtig gesprüt, dass er sich ausprobieren will und die Energie raus muss. Mein altes Pflegepferd mit 28 ist auch zu Höchstform aufgelaufen – das hat mich tierisch gefreut!
Ich bin schon gespannt auf die nächsten Wochen und auch auf die Arbeit mit den Fohlen – bis zum Bewegungsaufbau! Liebe Grüße

Tatjana Schmitt

Hallo Ihr Lieben!
Gestern Morgen mit einer Kundin das Becken öffnen geübt. Letzte Woche hatte die Stute noch beim antraben stark mit den Vorderbeinen nach vorne ausgeschlagen, als sie antrabte. Heute anfänglich nur noch ein leichtes hüpfen aus der Schulter, später ganz ohne. Die Wirbelsäule viel beweglicher, als letzte Woche. Am meisten bin ich über die Tatsache erstaunt, dass die Stute nach der Arbeit nicht gekoppt hat, obwohl wir noch eine ganze Weile in der Halle standen und sie frei lief. Beim letzten Mal ist sie sofort zur Bande und hat begonnen zu koppen. Heute zeigte sie keinerlei Interesse. Nach einiger Zeit lief sie Richtung Bande und setzte an…..und ging wieder weg. Wir waren beide sprachlos. ??

Tanja Kirchmayer

Hier mein Erfahrungsbericht nach einem weiteren Kurs bei den lieben Pauschs!
Man will nie wieder damit aufhören umd fragt sich was man vorher mit seinem Pferd gemacht hat??!

„Meinem lieben Cisco geht es auch fantastisch, er bekommt jetzt eine ganz neue Geschmeidigkeit in der Bewegung und letztens bin ich seit langem wieder mal auf ihm geritten, wir waren im Gelände und gleich beim Aufsteigen und den ersten Runden auf ihm, habe ich zu Sonja gesagt dass er sich ganz anders unter mir anfühlt. Viel weicher, runder, geerdeter. …

Ich habe es genossen mein Pferd beim Kurs mit euch zu beobachten, er liebt es ja wenn er der Professor sein darf und andere von und mit ihm lernen können. Und auch ich habe viel gelernt beim zu sehen. Da habe ich für mich im Stillen beschlossen wie ich weiter in die Zukunft mit Cisco und den anderen Pferden gehen möchte und zwar mit der Biomotorik, weil ich jeden Tag sehe wie gut es uns tut.

Das Dreamteam hat auch mit uns ein Einzeldate gehabt und erst da wurde mir dann vieles noch um einiges klarer.

Dieses Coaching hat mich noch weiter reifen lassen und ich will mehr, viel mehr. Man könnte es auch Ehrgeiz nennen, aber im Ernst es hat unser Leben verändert. Und das macht mich glücklich, weil es so positiv geworden ist, so ohne Druck und Angst wieder eine auf den Deckel zu bekommen, weil man es ja sowieso nur falsch macht und das Pferd stresst. NEIN! Dieses Mal fühlt es sich richtig an, nach Heim kommen und Ruhe finden. Zusammen mit meinem Pferd zu atmen und die Bewegung zu fühlen, die gut tut und uns hilft und noch weiter zueinander führt, das ist pures Glück.

Die Tipps die ich bekommen habe um bei der Umsetzung noch klarer zu werden, noch lesbarer zu sein, die waren Gold wert. Meinen Fokus wirklich ganz auf mein Pferd zu lenken, bei ihm zu sein mit Körper, Geist und Seele, ihn und mich spüren……

Cisco ist wieder jünger geworden, so verspielt wie früher mit seinen Artgenossen, er fordert nun heraus, was er sich vorher nicht mehr traute. Er hat jetzt auch wieder Vertrauen zu seinem Körper und Vertrauen zu mir. Es ist nicht jeder Tag gleich, ganz klar, wir haben auch schlechte Tage, aber nun weiß ich wie ich aus denen gute Tage machen kann. Ich habe eine Lösung im Kopf ohne in Panik zu geraten und alles hin zu schmeißen.

Toll finde ich auch wie Cisco nach der Biomotorik zu glänzen beginnt, sein Fell und seine Augen, seine Seele leuchtet von innen heraus, endlich wieder.

Ich spüre dass wir gemeinsam noch eine lange Zeit diesen wunderbaren Weg „tanzen“ werden mit einem Lied auf den Lippen und einem Lächeln in der Seele.

Danke Moni und Roland, ihr seid eine Bereicherung für mich und mein Pferd. Worte können gar nicht ausdrücken wie sehr ich dankbar bin und jetzt höre ich auf, sonst wird es kitschig!!“

Tante Anni

Ihr beiden Lieben, viiiielen Dank, dass ihr die weite Reise in den Norden Deutschlands auf euch genommen habt!

Nach dem ersten Seminar hatte ich wohl Blut geleckt, bin aber dann in die „Methodenfalle“ geraten… vor allem aus dem Grund, dass ich „es nicht hab geschehen lassen“, sondern unbedingt das Ergbnis sehen wollte… das habe ich nun verstanden ? meine geflügelten Worte aus dem Seminar sind „absichtsvoll absichtslos“.. das ist ja schon fast eine Lebensweisheit.. 😉 und sowieso ist es irre, wie komplex Bewegung – die eigene, oder die des Pferdes – ist.. dat iss nich nur Mechanik.. das ist ein großer multidimensionaler Abenteuerspielplatz! 😀 ich habe quasi Herzchen in den Augen 😉 Fühlt euch gedrückt! Ganz liebe Schmuddelwettergrüße aus dem Norden!

Tanja Kirchmayer

Und wieder kann ich von Herzen danke sagen zu Monika und Roland Pausch vom BewegungsLernen. Sie haben uns mit soviel Tiefgang zu unseren Pferden heran geführt, mit soviel Herz, mit soviel Seele, aber vorallem mit soviel Liebe! Ihr zwei seid absolute Pferdeversteher und Menschenversteher. Einfach einzigartig was ihr fantastisches entwickelt habt. Mein Pferd hat recht, Hände aus Gold durfte er spüren von euch beiden.
Danke! Ich kann es kaum erwarten wieder weiter mit euch arbeiten zu dürfen und weiter Spass zu haben an der entdeckten Bewegung bei mir und bei meinen Pferden!!!

Tanja Kirchmayer

Ein riesengroßes Dankeschön an Monika und Roland Pausch vom BewegungsLernen für den fantastischen Kurs dieses Wochenende mit unseren Pferden!!!! Danke für diese tollen Erfahrungen, danke für die schönen Begegnungen, danke für die positive Stimmung, danke für ehrliche Feedbacks, danke für euer Begleiten, danke für euer Auffangen, danke für euren Weg, den ihr somit auch zu unseren gemacht habt. Danke für viele neue Blickwinkel, danke für geniale Eindrücke, danke für den gemeinsamen Spass, danke für das Zusammenführen vieler verschiedener Sichtweisen. Danke für das positive Gefühl das ihr vermittelt, dem Mensch und dem Pferd, dass im Herz und in der Seele ankommt. Danke das sich dies alles schon wie nach Hause kommen anfühlt.
Ziehe meinen Hut vor euch! Freue mich auf viele weitere bombastische Kurse und auf eine gute Zeit mit unseren Pferden.

Martina F.

Liebe Monika, lieber Roland
Nochmals danke, danke, DANKE für das tolle Bewegungs-Seminar!!! Es war ungeheuer spannend und ihr beide habt das so super gemacht! Für mich hat alles total Sinn gemacht und war auch nachvollziehbar und so bin ich heute nach dem Seminar voller Vorfreude zu meinem Pferdi, den ich eigentlich „Nino“ oder sogar „Ninou“ nenne. Ich habe gespürt, dass er das ganze Seminar über sehr intensiv mit dabei war.

Ich habe mein Pferd auch mit ganz anderen Augen gesehen – so sind mir zum ersten mal die Sehnenstränge an der Schulter aufgefallen. Auch das Becken sieht ähnlich aus wie das des Pferdes, das wir heute gesehen haben (steht so auf). Und am oberen Hals hat er, wenn er den Hals wendet, so richtige ‚Beulen’… Meine Güte, der Ärmste!!

Als ich ihm die Trense hingehalten habe, hat er gleich das Maul aufgesperrt und hat sie selber genommen und auch gleich begonnen, mit ihr herumzuspielen. Ich habe ihm gesagt, dass das seine Trense ist, die nur ihm gehört.

Im Viereck stand er erst mal da und hat sich gefühlte 10 Minuten (wahrscheinlich waren es aber nur 5) nicht bewegt. Der Kopf war oben und ich habe gespürt, wie es in ihm gearbeitet hat. Irgendwann hat er dann den Kopf noch höher genommen und ist angetreten – das war eine Freude!! Wir mussten das Ganze einige Male wiederholen, bis er wusste, worum es geht. Aber dann wurde er mutiger, vor allem, als ich intuitiv angefangen habe zu arbeiten mit anhalten und wieder antreten und ich musste ihn dann hin und wieder bremsen.

Auf der anderen Seite hat es sich wiederholt – es hat einige Zeit gedauert, bis er schön mit dem Becken angetreten ist. Ist ja auch gaaanz was anderes und ich habe auch gemerkt, dass meine Hand links nicht so locker klingeln kann wie rechts…

Unsere Beziehung hat sich nur schon in dieser kurzen Zeit nochmals unglaublich vertieft und ich konnte richtig seine Erleichterung, Freude und Dankbarkeit spüren, dass wir GEMEINSAM so ohne Druck zusammen an etwas arbeiten!!!

Nach gut 20 Minuten habe ich gemerkt, dass er sich nicht mehr so konzentrieren konnte und ich habe ihn noch frei laufen lassen. Als erstes hat er sich gewälzt und dann lief er noch einige Runden, wobei ich das Gefühl hatte, dass er seinen Körper schon anders wahrnimmt und etwas gelöster läuft. Ich bin echt begeistert und bin gespannt, wie es weitergeht!!! Für mich ist klar, dass ich unbedingt weitermachen und mehr lernen möchte über das BewegungsLernen!!!

Ich drücke euch ganz herzlich,
Martina

Alina R.

Hallo Ihr beiden, nochmal ein kurzes Feedback zu Capitan. Gestern Abend kam ich zu Ihm in den Stall , beim öffnen der Box viel mir schon die starke emotionale Veränderung an ihm auf, er war total entspannt!!! Ich konnte Capitan gefühlt 10 Minuten am Hals streicheln, sein Kopf kam entspannt runter und er ließ sogar die Ohren entspannt hängen, er war in sich so ruhig und zufrieden. Selbst Kati, auf die er eigentlich schnell nervös reagiert konnte Ihn anfassen ohne das er aus dieser entspannten Haltung kam. Liebe Monika durch Deine Vorarbeit mit Ihm am Samstag hast Du soviel für den kleinen getan, dafür bin ich unendlich Dankbar! Und Deine Umarmung hat mir an dem Abend soviel gegeben, das war ein tolles Gefühl für mich. Lieber Roland, Deine Vermittlung über die Bewegung meines Körpers und auch meines Geistes hat mich wieder in einen sehr entspannten Zustand versetzt. Sogar Nachts im Schlaf bewege ich mich wie Du es uns vermittelt hast. Morgens bin ich frisch und erholt. Und immer noch ohne Schuheinlage! Ich bin euch beiden sehr Dankbar, Ihr habt meinen Körper und den von Capitan physisch sowie psychisch enger mit einander verbunden. Somit kann ich das Versprechen was ich Capitan gegeben habe auch halten. Ich hoffe sehr das es von meiner Seite aus mit Münster klappt! Liebe Grüße aus Mönchengladbach von Capitan und Alina

Birgit B.

Da ich die Heilenergie (Bioenergie credoextrasens) bei meinem Pferd „Oak“ anwende, haben wir mit den Jahren eine sehr gute Beziehung aufgebaut. Dieses respektvolle Miteinander habe ich mir auch reiterlich als Ziel gesetzt. Heute weiß ich, dass ich dieses Ziel erreichen werde, mit dem Wissen, was Monika und Roland mir in ihrem Seminar mitgegeben haben.

Nach dem Seminar war mir klar, dass ich beweglicher werden musste, und habe zuerst einmal bei mir angefangen mehr Bewegung, Geschmeidigkeit in meinem Körper hinein zu bringen. Das war zu Beginn alles sehr Grobmotorik, aber das war mir egal. Es war mir wichtig, dass ich überhaupt anfing.

Mit Oak habe ich auch direkt angefangen zu arbeiten. Mit einer Körpergröße von 1,63 m und verkürzte Unterarme und einem Pferd mit einem Stockmaß von 1,60 m kam am Anfang etwas Stress auf. Es dauerte nicht lange und mir war klar, dass ich mich in einer entspannten Haltung bewegen möchte. Als verlängerter Arm nahm ich meinen Stick zur Hilfe. Und siehe da, Oak und ich hatten einen weiteren Radius um uns gemeinsam zu bewegen. Ich war Happy. In den ersten Wochen seit Beginn meiner Übungen sind einige Änderungen bei Oak aufgetreten. Eines Tages legte ich den Sattel automatisch etwas weiter nach hinten, so dass die Schulter freier wurden. Durch seine aufrechte Haltung wirkt er heute Größer, als er eigentlich ist. Seine Kondition ist besser geworden. Seit dem wir uns bewegen, stelle ich bei der Energieübertragung fest, dass die Zellen sich geweitet haben und noch mehr Energie kann durch den Körper frei fließen.

Reiterlich schaue ich bewusster hin was mein Körper macht. Und das ist total spannend.
Was mich persönlich so begeistert ist, dass ich mich Kreativ beim Reiten entfalten kann.

Nach eingen Wochen habe ich mich entschieden etwas Neues mit einfließen zu lassen. Wir üben nun gemeinsam vom Boden aus das Galoppieren. Einige Galoppsprünge schafft er bereits kontrolliert durchzuführen.
Es macht einfach einen riesigen Spaß sich gemeinsam zu bewegen und ich bin gespannt wie es weiter geht.

Laura H.

Hallo Roland, gestern war ich mit Romero ausreiten und habe unterwegs mal geübt meine Hüftmuskeln und Beckenboden lockerer zu lassen. Und ich habe ja nicht gedacht, dass es so schnell so einen Unterschied macht, aber wow! Romero ist direkt ganz anders gelaufen. In den spiegelnden Fenstern der Häuse habe ich gesehen, dass er geschritten ist wie ein stolzer spanischer Hengst. Im Trab hatte er ultra viel Schwung, aber ganz ganz weich und eigentlich ist Beckenboden locker lassen im Trab nicht immer so empfehlenswert. Und im Galopp, so raumgreifend und leicht und ich konnte mit geschlossenen Augen spüren wie sich sein ganzer Körper streckt und zusammen zieht. So frei galoppiert ist er noch nie, wenn ich mich richtig erinnere. Er ist frei galoppiert aber nicht gerast, er ist geflogen aber war trotzdem bei mir – aber es war anstrengend für ihn und er hat nichtmal die Hälfte der Galoppstrecke geschafft die er sonst ganz schafft. Egal, es war toll und nach einem Stück Trab ist er einfach nochmal galoppiert. Ich habe ihn beschleunigen und verlangsamen können durch reines Atmen meinerseits. Fantastisch, das muss ich weiter ausbauen. Erst auf dem Rückweg, als es geregnet hat habe ich mich dann nichtmehr so entspannen können da ich angefangen habe zu frieren. Boah, und warum hat mir das bisher keiner gesagt, dass Reiten so ultra leicht sein kann wenn man sich einfach mehr entspannt? Bremsen tu ich schon lange über die Ausatmung, aber nicht beschleunigen. Ich bin aufs neue begeistert, wie sensibel die Pferde sowas wahrnehmen – durch den Sattel durch. Der Kurs vor 2 Wochen ist ja noch gar nicht lange her, aber ich merke wie sich jetzt ganz viel positives entwickelt. Danke

Tanja Stuck

Unser Seminar Bewegungslernen:

Seit ich zurückdenken kann suche ich Trainer und Reitlehrer die mir bei meinen Fragen weiterhelfen können.

Immer wieder war der Frust einfach nur vorprogrammiert, mir wurde gesagt dass man mit mir nicht arbeiten kann und dass ich eh immer alles in Frage stelle und alles anders oder besser weiss…… es war immer sehr frustrierend und für beide Seiten unangenehm.

So habe ich es aufgegeben jemanden um Rat oder Hilfe zu bitten und habe mich recht gut alleine durchgewurschtelt.
Teils habe ich mich auch ergeben und das ein oder andere umgesetzt ,nur weil man das immer schon so macht… und weil ich wohl eh keine Ahnung zu haben scheine.
Auf Facebook bin ich auf ein Paar aufmerksam geworden das Bewegungslernen anbietet.

Durch meine Erfahrungen sehr vorsichtig geworden habe ich mir die Berichte angesehen , und auch bei Teilnehmern angerufen und nachgefragt wie es denn so ist, und habe durch die Bank weg nur positive Antworten bekommen.

Also gut , dann habe ich einen Kurs in der Nähe gesucht, denn , auch das einzigartige Konzept ,, die Bewegung des Reiters und die Bewegung des Pferdes in Einklang zu bringen,,, hat mich als Osteopath und Heilpraktiker,… mit Schwerpunkt Bewegung für Mensch und Pferd natürlich sehr fasziniert

Da es kein Seminar in der Nähe gab , habe ich Monika gefragt ob wir eins bei uns organisieren können, und so entstand dieses Seminar bei uns auf unserem Hof.

Was erwartet uns denn ? Wir waren sehr gespannt und neugierig , und ich, wie immer sehr nervös.

Das Seminar startet am Freitag mit einem ausgiebigen Teil für den Menschen.

Die Biomechanischen und anatomischen Aspekte überraschten mich natürlich nicht und Roland konnte mir nicht viel neues Wissen vermitten….die erste Stunde…
dann allerdings spürten wir alle eine Freude an der Bewegung die ungewohnt leicht und neu war.

Roland und Monika haben uns an diesem Wochenende so viel mitgebracht was in Worte kaum zu fassen ist.

Es war eine Lichterkette die uns über drei Tage aufgegangen ist . Wir haben gespürt wie Bewegung sich anfühlt wenn sie nicht stecken bleibt sondern durch den Körper geht.

Wir waren überrascht davon dass man mit Primitivreflexen Bewegung auslösen kann ,bei einander , bei uns selbst und bei unseren Pferden, ganz ohne Druck oder Zwang .

Und das ganze mit einer Freude von innen heraus .

Ich habe gespürt wie ich mit einer kindlichen Leichtigkeit und Schwerelosigkeit meine Beine bewegen kann und genau das selbe habe ich bei meinen Pferden gesehen.

Schwer beeindruckt waren wir von dem Ausdruck der Pferde beim arbeiten.

Ich besuche seit Jahren immer wieder Kurse , hatte Trainer bei mir, habe mir viele Videos angesehen , aber niemals habe ich erlebt dass mein Dicker vor einem Trainer gestanden ist und lachend gefragt hat , und was machen wir jetzt ? ,meine Ayla stolz mit erhobenen Kopf als Schulpferd für uns agiert, und am allerbesten; Artie in der Freiarbeit auf den Punkt genau auf einem kleinen Zirkel angalopierte und kleine Wendungen drehte,mit freudestrahlenden Augen total entspannt jeden einzelnen Fuss gezielt einsetzte und total entspannt auf unsichtbare Hilfen zu seinem Menschen in die Mitte kam. Komplett ohne Stress und ohne Panik, wenn sein Traumaknoten ein Luftballon gewesen wäre hätten wir diesen platzen hören können.

Gesehen haben wir es in sehr kurzer Zeit.

Wow-Effekte gab es auch beim Erkennen wann ein Pferd gezielt die einzelnen Körperteile zum Einsatz gebracht hat, man konnte genau erkennen wann die Hinterhand , die Rippen oder die Schultern den Rest des Körpers getragen haben.

Aus einem schlurfenden Ruby der stolpernd seine lustlosen Runden auf dem Platz dreht wurde ein tanzender Brummbär der danach neugierig den anderen zugeschaut hat und am liebsten nochmal mitgepielt hätte.

Aus einen steigendem Hengst wurde ein stolzer Tänzer der sehr anmutig auf dem Platz mit Monika tanzte.Anders kann man es fast nicht beschreiben, und hätte sie nicht mit uns die Übungen gemacht ,hätten wir es nicht verstanden wie viel Freude und Bewegungsdrang diese Form des Miteinanders auslöste.

Das alles in kurzer Zeit. In wenigen Minuten könnten wir bei den Pferde abrufen was sie eh können nur weil wir nun wissen wie es geht. Anstatt ihnen einen Müll in mühevoller Kleinarbeit aufzuzwingen den sich irgendwer ausgedacht hat und teuer verkauft.

Sehr angenehm fand ich dass Roland und Monika drei Tage lang nicht einmal ihre gute Laune verloren haben, jedem die selbe Aufmerksamkeit geschenkt haben , keine Frage unbeachtet liesen, und mit einem Eifer mit sechs Menschen gearbeitet haben , genauso als wären wir doppelt so viele .

Man spürte genau dass das eben nicht so war, wie ich es schon oft erlebt hatte,,, thats how i make my money,,,,, nein das war anders, das ist ihre Leidenschaft , dafür stehen sie morgens auf, das ist es was sie lebendig macht , und genau das geben sie der Welt ( an diesem Wochenende uns )

Natürlich haben wir gleich Folge- Termine ausgemacht, die werden wir bekannt geben .

Das Reiterbein und der Reitersitz und ein Zweitagesseminar nur für den Menschen , auch für Nichtreiter in dem es um das schmerzfreie Bewegen des Körpers geht .

Als Osteopath mit Leib und Seele weiss ich “ Bewegung ist Leben “ .

Und ich ,,, ja ich habe jemanden gefunden bei dem ich Antworten bekomme und keine Techniken die nur bedingt funktionieren und mich überhaupt noch niemals befriedigt haben .
Mit der Zeit ist dabei auch mekn Frust der Freude gewichen. Und beim Pferde auf die Koppel bringen habe ich mich endlich mal wieder gut gefühlt.

Natürlich werde ich hier die Fortbildungen zu besuchen ,denn hier geht es um Mensch und Pferd.

Da wir gleich ausprobiert haben ob dieses Auslösen der Primitivreflexe auch auf dem Pferd funktioniert waren wir uns einig dass wir die Reitseminare auch besuchen werden .

Unser Fazit : es hat nicht nur Spass gemacht sondern es hat uns endlich an den Punkt gefürt an den wir hin wollten,und wir werden getrost alles was wir bisher nicht so gerne gehört haben in die Tonne treten und uns mit unseren Pferden an deren und unserer Leichtigkeit und Freude erfreuen .

Vielen Dank Monika, Vielen Dank Roland,

Wieviel Ihr uns in den Tagen gegeben habt wusstet Ihr vorher schon ,uns war es nicht bewusst , aber wie im Kurs von einer Teilnehmerin gesagt wurde,sie hat sich entschieden keinem mehr Geld dafür zu geben der ihr eh nix gutes gibt,so sind wir uns sicher dass eure Kurse den Aufwand, das Geld und die Zeit sehr wohl mehr als wert sind als das was sie in Geld kosten

 

Christina Gombocz

Wie versprochen gebe ich euch auch noch ein Feedback zum vergangenen Kurswochenende – ich konnte zwischenzweitlich sowohl am Pferd als auch am Menschen arbeiten und die Veränderung, weniger in meinen „Patienten“ als in mir selbst und meiner Arbeit ist kaum in Worte zu fassen. Um auszudrücken, wie sehr mich dieses Seminar weitergebracht hat, wird es wohl noch einige Zeit dauern.

Praktisch umsetzen konnte ich in meiner Arbeit als Heilmasseurin vorallem die Leichtigkeit mit der Bewegung stattfinden sollte und das Wiederentdecken lassen von einfachen Bewegungsabläufen um den Bewegungsradius zu erweitern – und das oft nur durch kleine Impulse oder „Mitbewegen und Führenlassen während klassischen Massagegriffen.

Die Wahrnehmung der Kunden für die angesprochenen Muskelgruppen war gleich eine ganz andere. Meine liebe Reitbeteiligung, eine kleine iberische Stute mit sehr hohem Muskeltonus, profitiert auch, ich muss bei ihr nur sehr langsam und vorsichtig vorgehen – ich habe die Seite noch nicht gewechselt (Barbara kriegt gerade Schluckauf) aber sie würde sich an der rechten Hand nicht wohl fühlen und ihre Skepsis ist ohnehin so groß, das geh ich lieber noch ein Stück zurück.

Ich habe das Gefühl, ihr Geist wird langsam „weicher“ – ich denke mit genug Zeit folgt auch der Körper. In diesem Sinne, ich Danke euch für viele offene Türen.

Das „Bewegungslernen“ ist für mich auf keinen Fall mit Technik sondern eher mit Verbindung in biomotorischer Funktion zu verstehen – diese neue Wahrnehmung muss gefestigt und poliert werden, ein Wochenende ist gut, aber zuwenig ? Deshalb bis bald und ganz liebe Grüße, Christina


Claudia Madersbacher

Liebe Monika, lieber Roland!

Es ist Wahnsinn, was ich heute dank euch, mit meinem Pferd erleben durfte.
Endlich hab ich ein Gefühl dafür bekommen, wo die reiterliche Reise hingehen kann!
Nach längerem “nur“ Schritt reiten, habe ich es heute gewagt, wieder einmal anzugaloppieren. 
Was soll ich sagen, nicht nur das ich ein Gefühl der Leichtigkeit hatte wie nie zuvor, auch die Qualität der Gangart hat sich dermaßen verbessert, dass ich es eigentlich kaum glauben kann.
Nichts in der Hand und dennoch verbunden. Enge Wendungen, kleine Volten, einfache Wechsel und das mal so nebenbei, als hätten wir nie was anderes gemacht.
Wenn ich nicht genau wüsste, welches Pferd ich gesattelt habe, würde ich glauben es war ein anderes.
Auch das gesamte Wesen meines Pferdes hat sich verändert, es ist nicht mehr triebig und der Ausdruck in den Augen schreit nach Leben!

DANKE !  


Yvonne F.

Mein Gedankenspatziergang…
Mein Kopf rauchte bis ins unendliche (Oh Gott – hab ich den alles falsch gemacht was man nur falsch machen kann??)…
Diese Gedanken liesen mich nicht mehr los…

Aber ihr zwei habt uns doch Mut gemacht…

An unseren eigenen Körper konnten wir selber erspüren wie es sich anfühlt wenn wir unsere Tiefenbewegung wieder aktivieren und genau
so toll wie für uns muss es sich doch dann auch für das Pferd anfühlen?!

Endlich steht das Pferd und seine gesunde Bewegung im Mittelpunkt!!
Endlich darf das Pferd einfach „nur“ Pferd sein – es darf uns seine Probleme zeigen.
Es wird wahrgenommen genau so wie es ist.
Und dann dürfen wir ihm helfen seinen Körper wieder zum Leben zu erwecken…
Mit einer Art und Weise die JEDER ohne weiteres erlernen kann (und man muss keine Monika Pausch oder ein Reitstar sein… , mann muss auch
Keine S-Dressur reiten können…) man muss einfach nur OFFEN für etwas neues sein.
Das Pferd wird ermutigt, ja es soll und darf seinen Körper wieder selbst entdecken bzw. erleben – es darf Bocksprünge machen – es darf mal schneller
Und mal langsamer werden – es darf sich selbst „ausprobieren“
Und endlich werden nicht nur Symptome behandelt sondern es wird an der Ursache gearbeitet.
Toll! Sodass der Erfolg auf Dauer sichtbar wird (Lernprozess des Körpers).

Ich bin wirklich Dankbar dass ich euch kennenlerne durfte und bin froh dass ich bei euch so viel dazu lernen darf.
Auf einem „Lehrweg“ der sicher auch im Sinne der Pferde ist.
Vl können wir so nicht die ganze Pferdewelt verändern aber es ist sicherlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

Ich freu mich auf mein neues Wissen!!!

Danke! 


Ein Artikel von Claudia Madersbacher über unsere Arbeit in „pro Pferd“

Zu wenig oder falsche Bewegung kann bei Mensch und Pferd zu gesundheitlichen Problemen führen. Ein gezieltes biomotorisches Training kann Abhilfe schaffen.

Bewegung – ein so einfaches Wort ist Ausdruck dessen, was uns am Leben hält. Alles in uns und um uns ist (in) Bewegung. Das Problem ist nur: Es gibt für den Körper gute und richtige Bewegungen, aber eben auch falsche. Im  Alltag führen wir oft eintönige Bewegungen aus oder sitzen arbeitsbedingt lange Zeit, oft über Stunden, in unveränderter Haltung auf einem Stuhl. Haltung ist immer etwas Starres und schränkt nicht nur die Bewegung, sondern auch die Beweglichkeit eines Körpers ein. Da eine starre und unveränderte Haltung niemals natürlich ist, sondern meist durch Fehlbelastung oder Zwang entsteht, bildet sich dadurch sogenannte Haltemuskulatur. Der Körper bewegt sich nicht mehr gemäß seiner Natur. Wenn irgendwo im Körper etwas falsch läuft oder falsch belastet wird, muss es an anderer Stelle kompensiert werden. Ausgleichsmuskulatur entsteht – Muskulatur, die eigentlich an diese eine Stelle nicht hingehört.

Gesundheitliche Probleme wie z.B. Genickschmerzen, feste Schultern, Knieprobleme, Schmerzen im Lendenbereich usw. sind das Resultat dieser „falschen“ Bewegungen. Dies gilt für den Menschen ebenso so wie für das Pferd.

Falsche Bewegungsmuster gespeichert

Unser aller Körper funktioniert wie ein riesengroßes Netzwerk. So wie er eine Bewegung erlernt, speichert sich diese in seinem Nervensystem ab und wird bei Bedarf abgerufen. Die logische Schlussfolgerung daraus: Je mehr Bewegungsanreize und -Vielfalt ein Körper in seiner Entwicklung erfährt, umso agiler und fitter ist er.

Beim Menschen, aber auch beim Pferd können durch verschiedenste Umstände (Verletzung, Defizite im Wachstum, Entfaltung gegen die Natur der Spezies, usw.) Einschränkungen in der Bewegung entstehen. Das Individuum gewöhnt sich an diese falschen Bewegungen und speichert es im Gehirn als „normal“ ab.

Zum besseren Verständnis ein kurzes Beispiel aus dem Reitunterricht: Der Reitlehrer fordert den Schüler auf „gerade zu sitzen“. Der Reiterschüler wiederum empfindet seinerseits seinen Sitz bereits korrekt und gerade. Die Wahrnehmung des Schülers ist also eine andere, als die des Reitlehrers. Durch einen Umstand, den wir nicht kennen, hat sich im Schüler eine Schiefe entwickelt, welche für ihn bereits „normal“ ist und nicht mehr als Fehlhaltung erkannt wird.

Nun besteht der Reitlehrer auf einen „geraden Sitz“, dieser wird in der Folge vom Schüler mechanisch hergestellt, automatisch entsteht aber dadurch neuerlich eine gezwungene Haltung, welche naturgemäß irgendwo im Körper ausgeglichen werden muss. Die unendliche Geschichte der Ausgleichsmuskulatur geht also weiter.

Den Teufelskreis durchbrechen

Die gute Nachricht: Das muss nicht sein! Wir können diesen Teufelskreis durchbrechen und unserem Nervensystem wieder Anreize und Impulse für richtige Vernetzungen und daraus resultierende gesunde Bewegungen liefern. Wie das geht, das zeigen Monika und Roland Pausch in ihren Seminaren.

Der erste Tag ihres dreitägigen Biomotorik-Seminars beschäftigt sich ausschließlich mit dem Menschen. Im „Reiterrückenseminar“ – welches übrigens nicht nur für Reiter empfehlenswert ist – geht es darum, Dinge zu erspüren und wahrzunehmen, um den Weg zur richtigen, zur tiefen Bewegung zu ebnen. Dies ist auch notwendig, um die Inhalte der beiden darauffolgenden Tage, in denen es um die Biomotorik und die Wahrnehmung des Pferdes geht, zu verstehen.

Auch Pferde profitieren

Und es ist auch keine Überraschung, dass das sogenannte „biomotorische Training“ bei unserem Partner Pferd genau so funktioniert wie bei uns Menschen. Durch einfachste Übungen, die wirklich jeder nachmachen kann, wird es nach und nach möglich, dass das Pferd sein Becken wieder in vollem Umfang nutzen kann, festgehaltene Schultern und Rippen werden wieder beweglich und geschmeidig. Die Wirbelkette des Pferdes ist wieder in der Lage, sich frei zu bewegen und den Aufbau einer gesunden Muskulatur zuzulassen.

Mit Hilfe des biomotorischen Trainings, das Monika Pausch entwickelt hat, finden Pferde plötzlich wieder Gefallen an der Bewegung. Den Pferden geht es vielfach genauso wie uns Menschen, sie sind müde, haben Schmerzen oder einfach keine Idee mehr, wozu ihr Körper eigentlich fähig ist. Dieses Training kann man übrigens auch wunderbar im Schulbetrieb anwenden, es ist zudem Reitweisen-übergreifend und schärft den Blick für das Wesentliche. Wir nehmen unser Pferd plötzlich anders wahr, werden kritischer – und neben den körperlichen Aspekten verändert sich auch die Eigenwahrnehmung des Pferdes.  Auch Kinder können fabelhaft, fast magisch, auf diese Art und Weise mit Pferden arbeiten.

Für mich steht fest: „Bewegungslernen Seminare“ verdienen das Prädikat: Besonders empfehlenswert!


Marietta A.

Liebe Monika, lieber Roland,
ganz „bewegt“ innerlich wie äußerlich bin ich von Eurem Seminar nach Hause gefahren.
Am Montagabend war ich bei einer Freundin mit eigenem Pferd. Ich habe ihn trockengeführt,
Eure Führmethode (allerdings mit Halfter und Strick) gleich mal ausprobiert: Das Klingeln,
das Berühren mit der Gerte, „Becken,Becken,Becken“. Er ist wirklich von sich aus angetreten.
Ein paar Mal schien er ganz verwundert, was ihm da wohl passiert, danach bekam er einen Glanz in den Augen, hat abgeschnaubt und wunderbar mitgemacht (ca 10 Minuten).
Dann hab ich ihn grasen lassen.
Gestern hatte ich eine Reitstunde, in der ich eine Einheit mit dem Pferd war, auch im Galopp, den ich bei ihm noch nie gut sitzen konnte, konnte er sich entspannen und ging richtig gut und ich bin besser gesessen.
Ich mußte ihn gesattelt übernehmen, so konnte ich nur ganz kurz seine Stirn massieren und ein bisschen den Rücken abstreichen, was er sehr gerne angenommen hat.
Ich konnte ihn ohne Handeinwirkung zum Schritt und Halten durchparieren.

Fazit:
Das WE hat mir sehr viel gebracht – im Sinne von „Weniger ist mehr“ und durch das Bewegungslernen, das, wie Du so schön sagst Monika, „Erspürt werden soll/muß“. Den Unterschied zwischen Biomechanik und Biomotorik ist mir nun ganz deutlich.

Ich konnte das Erlernte auch sehr gut in meinem Yogaunterricht einbauen.
Es ist wirklich so: Es geht um Bewegungsvielfalt, um viele kleine feinmotorische Veränderungen ohne Druck und Zwang, darum neue Bewegungen zu erlernen und diese auch immer wieder zu verändern, auch diese aufs Pferd zu übertragen.

Vielen herzlichen Dank an Euch beide.

Es war ein Genuss, „bewegliche“ Pferde zu sehen und zu erspüren.


Lisa P.

Nach Kopfweh ohne Ende, wie ich dieses neue Konzept in meinem Schulbetrieb umsetzen kann, hab ich jetzt eine Woche lang mit allen Jugendlichen und Erwachsenen Bewegungslehre mit den Pferden gemacht – bekomme nur positives Feedback und bis jetzt hat mich auch noch niemand verlassen ? den Pferden machts Spaß und die „normalen“ reitstunden zwischendurch stören sie auch nicht 🙂 ich bin überrascht, dass es niemand „komisch“ findet oder skeptisch ist, wie ich es anfangs war – liegt aber wahrscheinlich daran, dass meine ReitschülerInnen noch nicht „vollgemüllt“ sind von jahrelangem Unterricht und Ausbildungen! Ich bleibe auf jedem Fall bei der Bewegungslehre, da ich merke, wie gerne es die Pferde machen und wie gut es ihnen tut!


Diana P.

Es war soooooo ein tolles Wochenende!! So nette leute kennengelernt und so viel mit nach Hause genommen!! So was ist echt wertvoll!!
Und vor allem an die zwei Trainer!! Echtes kompliment!! Kann ich nur jedem weiter empfehlen auch wenn man kein Pferd hat!! Echt ganz große Klasse!! Freu mich schon auf mein Pferd morgen und auf mein Körper der sich jetzt verändern darf!!? ich bedanke mich recht Herzlich für euren Leitpfad!!


Miriam N.

Da läuft man Jahrelang herum wegen seiner Rückenschmerzen, und nichts hilft.
Dann geht man bloß einen Tag in dieses Seminar und 80% der Schmerzen sind weg.
Was ist da los?


Romana N.

Ich freue mich schon total auf den Januar. (nächster 3 Tageskurs) Heute beim Reiten musste ich fast nur noch an die Reflexpunkte denken oder ein ganz, ganz leichtes Berühren und die Reaktion beim Pferd war sofort da.Himmlisch
Barbara S.Liebe Monika, lieber Roland, vielen Dank für das tolle Seminar am vergangenen Wochenende in Menkhofen.Am Montag sind wir in die Bodenarbeit eingestiegen und am Dienstag bin ich geritten.
Die Sache, die mich persönlich am meisten beschäftigt hat, war die feste Verbindung zum Pferdemaul. Ich hab es ausprobiert, und kann nun sagen:
„Mein Pferd (Isländer, 13 Jahre) fand es toll!“
So ein gutes Sitzgefühl und so ein ruhiges, aufmerksames Pferd zu reiten, war ein echtes Vergnügen .
Gut, das mir niemand begegnet ist, ich konnte nicht anders, als die ganze Zeit zu grinsen.
Alles war am rechten Platz und das ganz ohne Anstrengun. Ich bin begeistert und wir werden uns mit Sicherheit wiedersehen.
Vielen Dank und fühlt euch mal fest gedrückt.

LG aus Mittelfranken Barbara


Andrea S.

Und ich vermelde auch nach dem zweiten Versuch nach letzter Woche: ich kann mein Pferd plötzlich aussitzen. Bin schon lange nicht mehr freiwillig mehr als 2 runden im aussitzen getrabt, aber mit etwas beweglich machen des Pferdes vorher funktioniert es deutlich besser. Von daher, danke für diesen echten Fortschritt, ich hoffe es hält 🙂


Jutta B.

Der Freitag war sehr nachhaltig,
das erste mal aufstehen fast ohne Rückenschmerzen!!!!
wow 🙂


Andrea P.

Eindrücke zum 3-Tages BewegungsLernen in Wegenstetten, Schweiz

Leicht, frei, es funktioniert einfach alles.
Die Harmonie ist da, kein Gedanke ist notwendig, um dieses Gefühl zu erreichen. Es geht einfach. Sollte es nicht immer so sein? Sei es mit dem Pferd oder beim Tanzen. Doch dann wieder ein Rückfall. Irgendwie ist alles steif, nichts funktioniert, Schmerzen folgen. Und es wird immer wie schlimmer. Bin ich es? Ist es mein Pferd? Ist es mein Partner? Ich weiss es nicht.
Ein Besuch beim Therapeuten hilft auf jeden Fall. Bei mir wie auch beim Pferd. Und danach ist die Leichtigkeit wieder da. Nur wie lange? Manchmal ein paar Tage, manchmal länger. Dann wieder ein Rückfall. Und ich weiss nicht wieso. Ich weiss, wo es klemmt, wo die Verspannungen sind. Doch wie komme ich da raus? Mit jedem Gedanken ist der Fokus noch mehr beim unguten Gefühl, was es noch verstärkt.
Dann eine neue Möglichkeit.

Meine Kollegin organisiert bei uns das 3-Tages-Seminar BewegungsLernen mit Monika und Roland Pausch. Ich bemühe mich, nicht zu grosse Hoffnungen aufkommen zu lassen, damit ein weiterer Rückfall nicht zu demotivierend ist.

Am Freitag starten wir mit dem Reiterrückenseminar.
Und bereits da: Ich lerne, wie ich meine verspannten Muskeln bewegen kann, ohne diese zu belasten.

Ich erhalte Inputs, wie ich meinen Körper aus seinen Raster bringe und auf andere Wege lenke. Bereits während dem Kurs merke ich, wie sich meine Spannungen lösen. Für den Abend ist ein gemütliches Programm mit Kollegen geplant.

Und seit langem ist das Sitzen für mich kein Stress. Bereits an diesem Tag schaffe ich es, den aufkommenden Spannungen keine Chance zu geben. Wow, geht das so weiter? Noch immer versuche ich, die Hoffnungen nicht zu forcieren.

Dann der zweite Tag und zugleich der erste mit den Pferden. Nach einigen Übungen vom Vortag schreiten wir zur Arbeit mit den Pferden vor. Obwohl die Erklärungen Sinn machen, fällt es mir nicht einfach, Nugget an Monika zu übergeben.

Gerade nach seinem Nervenschnitt bin ich noch immer skeptisch und vermeide alles, was ihm vor der Operation Schmerzen bereitet hat. Insbesondere enge Wendungen. Denn auch nach dem Eingriff verspannt sich Nugget dabei. Monika arbeitet mit Nugget, sein Blick wird klarer, die Motivation ist zu sehen. Er schnaubt, kaut ab, er ist rundum zufrieden. Also lasse ich das Ganze mal wirken.

Nach der Arbeit ist bereits zu sehen, wie der Rücken ein bisschen gehobener ist, Nugget fast geschlossen steht und das Becken etwas abgekippt ist. Kaum zu glauben.

Am Abend gehe ich mit meinem Partner tanzen. Müde, jedoch motiviert. Bereits beim ersten Tanz merke ich, dass es nicht so leicht wie gewünscht läuft. Vom anstrengenden Tag geprägt gehe ich in meine Entlastungshaltungen. Normalerweise geht das Tanzen dann immer noch. Aber nicht heute. Ich fühle mich führungslos, der Halt fehlt mir. Nichts will richtig gehen. Mit gedrückter Stimmung gehen wir von der Tanzfläche und fragen uns, was los ist. An was es liegt. Erst vor ein paar Tagen tanzten wir mit grosser Leichtigkeit. Normalerweise hätten wir diese Situation akzeptiert, im Wissen, dass es beim nächsten Mal wieder besser geht. Ab jetzt nicht mehr. Irgendwie muss ich aus diesem Spannungszustand raus kommen.

Also starte ich beim Sitzen mit einigen Übungen von Roland. Kaum sichtbar, doch mit grosser Wirkung.

Ich kann mich gerader aufrichten, die Spannung geht weg. Gleichzeitig erinnere ich mich an die Führübungen am Morgen mit Monika. Wie war das, mit der benötigten konstanten Führung anstelle von zu locker und dafür immer wieder ein überfallender Impuls? Ich spreche meinen Partner darauf an und in der Tat: Durch die vielen Leute auf der Fläche, dem rutschigen Boden, der Konzentration auf die Figuren und dem bemerken, dass ich nicht im Gleichgewicht bin, wurde er unsicherer. Die Führung liess nach und ich wurde noch unsicherer. Die Spannung hat sich Schritt für Schritt aufgebaut. Was machen wir? Ein neuer Versuch. Ich mit weniger Spannung, er mit dem Fokus auf konstante Führung. Und plötzlich geht es. Natürlich nicht mit der vollen Leichtigkeit, doch gehen wir auf diese zu. Die Schritte funktionieren, wir harmonieren. Zum ersten Mal sind wir aus unserem Loch am selben Abend rausgekommen. Zufrieden gehen wir nach Hause.Tag drei: Ja, die letzten zwei Tage waren anstrengend. Ich bin verspannt, jedoch weil sich meine Muskeln die letzten beiden Tage ungewohnt bewegen durften. Wir starten mit den von Roland gelernten Übungen und ich werde lockerer. Freue mich auf die Arbeit mit Nugget, heute bin ich selbst dran. Er ist motiviert, macht einen besseren Eindruck als am Tag zuvor, trotz der Belastung. Er macht super mit, Schritt für Schritt traue ich mich, die Umstellungen anzunehmen. Vom Boden wie vom Pferderücken. Das Ergebnis ist einfach nur schön. Schon am Tag zwei weicht Nugget nicht mehr mit der Schulter aus, die Hinterhufe setzen enger auf und er wirkt glücklich. Einfach ein Geschenk.

Zusammengefasst:
mit jedem Tag stieg meine Hoffnung, endlich einen Weg aus dem Teufelskreis der Verspannungen zu finden. Immer wie mehr die Tage der Leichtigkeit und Harmonie zu erleben. Und die Ergebnisse zeigen, dass die Hoffnung gerechtfertigt war und immer noch ist. Rückschritte wird es wieder geben. Nun haben wir Ansätze, nach solchen wieder vorwärts zu gehen. Monika und Roland, ein grosses Dankeschön an euch. Für all die tollen Vorschläge und eure aufgestellte und mitfühlende Art.

Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung am 6. November.
Andrea Paquet, 25. September 2015


Heike K.

Hallo Monika,
Hallo Roland,
ich möchte Euch unbedingt noch ein Feedback geben. Ich bin völlig begeistert davon, was ihr mit meinem Pferd gemacht habt und glaube, Rainha selbst ist es auch! Zum einen steht sie jetzt fast immer mit geradegestellten Hinterhufen. Bis Sonntag stand sie immer mit nach aussen gestellten Füßen. Und sie bewegt sich viel sicherer! Ich habe zwei Tage nach Eurem Vorbild mit ihr gearbeitet was teilweise klappte (lag an mir, habe mich noch ungeschickt angestellt.)Sie war gestern ziemlich lebendig und ich habe sie dann einfach mal frei laufen lassen – und so habe ich sie noch nieeeee gesehen! Letzte Woche ist sie im Galopp noch in einer Kurve hingefallen. Gestern hat sie alle Ecken, egal in welchem Tempo mit Bravour und Eleganz genommen (Hinterbeine immer drunter und nicht mehr hinten raus wie bisher). Sie präsentierte sich richtig und schaute immer zu mir als wollte sie sagen „Guck mal, was ich jetzt alles kann!) und ich wollte garnicht mehr aufhören sich zu zeigen. Ich habe Muskeln an ihr entdeckt die ich bisher nie gesehen hatte. Ich bin begeistert! Bei Eurem nächsten Besuch wird sie bestimmt verändert aussehen! Ich muss unbedingt den nächsten Kurs mitmachen! Bald habe ich ein prächtiges Pferd das beweglich ist und aufs Reiten gut vorbereitet und dann komme ich mit meinem steifen Körper und will mich da drauf setzen!
Da muss vorher noch was mit mir passieren!Ich freue mich auf Euren nächsten Besuch im Mai.Bis dahin alles Liebe! Heike
Elke H.Es macht endlich wieder Spaß zu laufen und zu Reiten! Meine Artrosen sind noch da, aber sie beeinflussen mich fast gar nicht mehr.

DANKE Euch beiden, ich freue mich auf nächste Woche.


Birgit Aue

Roland:-):-):-)!
Mein Rücken ist fast wieder gut! Jedenfalls seeeehr viiiiel besser.
Hach! 🙂
Danke!!!


Elke H.

Es macht endlich wieder Spaß zu laufen und zu Reiten!
Meine Artrosen sind noch da, aber sie beeinflussen mich fast gar nicht mehr.

DANKE Euch beiden, ich freue mich auf nächste Woche.


Renate C.

Ich habe Euch ja erzählt, das vom Gefühl her mein rechtes Bein ab der Hüfte irgendwie nicht mehr zu mir gehört. Das ist nun endlich vorbei!!! Vielen Dank lieben Monika und Roland! Es ist wundervoll was sich alles verändert hat und beschwingter ist!
Stephanie k.Nicht nur, dass ich auf meiner Pferd wieder sitzen kann auch bei der Gartenarbeit habe ich keine Rückenschmerzen mehr. Das „andere“ Treppensteigen“ ist für mich ein Genuss geworden, früher hasste ich es, jetzt ist es eine Leichtigkeit für mich.

Danke liebe Monika und Roland.


Konstanze K.

In Balance gebracht – meine Erfahrung mit Monika und Roland.Ich durfte die beiden vor kurzem kennen lernen und habe ihnen gleich einen spannenden Fall übertragen – ein wunderbares Pferd nach einem Unfall. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme waren wir uns einig, dass hier etwas total aus dem Gleichgewicht gebracht war und alles zusammen die Heilung verhinderte.Das Pferd, vor dem Unfall ein stolzer Andalusier mit hohem Ausbildungsstand, seit dem, energielos und lahm. Die Lahmheit wurde auch durch die Dysbalance der Pferdebesitzerin aufrechterhalten – nämlich durch mich. Hatte ich doch die Diagnose „unreittbar“ bekommen und das bei meinem mir so ans Herz gewachsenen Pferdes, mein Traumpferd!Mit dieser negativen Haltung ist Heilung nicht möglich, hatten wir beide, also mein Pferd und ich seit dem nur den Fokus auf der „Lahmheit“ hatten es mir doch unzählige Tierärzte bestätigt. Das Wunderpferd sei maximal ein Koppelpferd.Was haben Roland und Monika gemacht? Sie haben uns beide in Balance gebracht. Dem Pferd nahmen sie sofort die Schonhaltung die sich durch die damaligen Schmerzen nach dem Unfall bereits manifestiert hatten und mir als Besitzerin haben sie gesagt – Dein Pferd ist gesund.Und ja, er ist vollkommen gesund und ich gelange wieder mit ihm in die höchsten Sphären der Reiterei. Danke an euch beiden!


Raphaela S.

Ich habe zum ersten Mal an einen Kurs von Monika und Roland teilgenommen und hatte kein Pferd dabei.
Am Freitagabend trafen wir uns zum gemeinsamen Essen, Vorstellen und zur einleitenden Theorie und Praxis. Ich habe die Gruppe erst an diesem Abend kennengelernt und war begeistert von ihrer herzlichen und auch besonders humorvollen Art.
An diesem Abend gingen wir in der Theorie die Bewegung und Selbsthaltung des Pferdes gemeinsam durch, was auch mir als Anatomie- und Biomechanik-interessierten Tiermedizinstudentin noch viel erbracht hat. Danach folgten die ersten Übungen von Roland, die unserem Körper „unbewusst deutlich“ machten, wo sich welche Körperpartie in welcher Bewegung beteiligt und Symbiosen mit anderen Partien eingeht und wie man dies verbessern kann. Dies war nicht nur eine Übung für uns selbst, es war auch eine „Trockenübung“ an uns, durch die wir erfahren konnten, wie in den folgenden Tagen mit unseren Pferden gearbeitet werden sollte.Am Samstag arbeitete Monika mit den Pferden vom Boden aus, teilweise mit Rolands Unterstützung. Wie auch uns am Vortag bewusst gemacht wurde, durften nun auch die Pferde ihren Körper von den Nüstern bis zum Schweif und vom Rücken bis zum Huf wahrnehmen.Es war gerade für mich als angehenden Tiermedinziner total spannend, zu sehen, wie sich die Haltung und Bewegung der Pferde vor der Arbeit, dann während der Arbeit und besonders auch nach der Arbeit zum positiven änderte.Und dabei sei zu beachten, dass alle Pferde gewisse körperliche Probleme hatten, die teilweise auch Folgen für die Gesundheit hatten. Trotzdem veränderten sie sich alle deutlich zum positiven! Ich habe noch jetzt den Ausdruck von unseren tierischen Teilnehmern vor Augen – völlig stolz und in sich zufriedenAm Sonntag durften dann die Pferd-Reiter-Paare zusammen zeigen, was sie gelernt hatten. Zunächst vom Boden, dann vom Sattel aus. Derweil kümmerte sich Roland um die weiteren Kursteilnehmer hinsichtlich ihrer Bewegungen ohne Verstand.Bewegung ohne Verstand – das kann man nicht einfach so erklären, das muss man fühlen! Und dazu reichen eben keine Texte oder Bilder
Das einzige, was ich dazu erklären kann, ist, dass wir die Bewegungen nicht bewusst wahrnehmen sollten, weil es sonst vorerst nur vom Großhirn/Cortex bearbeitet wird. Die automatisierte Bewegung, das Gleichgewicht etc liegen aber im Kleinhirn und da greift die Bewegungstherapie anZum Schluss möchte ich mich nochmal bei allen Teilnehmern für ihre herzliche Art bedanken!

Ein ganz besonderer Dank gilt Monika, Roland und Jean, ohne die dieser Kurs nicht zustande gekommen wäre!

Bis bald


Martina H.

So, jetzt muss ich euch mal von meinen ersten Erfahrungen mit Monikas und Rolands Arbeit berichten. Kennen gelernt haben wir uns nur, weil ich „versehentlich“ 1,5 Stunden zu früh in einen Stall bei Weinheim kam, um eine Freundin zu treffen. Nun gut, die beiden waren tatsächlich bereit, zu Nasir und mir in den Odenwald zu kommen.
Die erste Session war schon eine Art Offenbarung. Nachdem Monika mir kurz erklärt hatte, was sie zuerst einmal bewirken möchte – nämlich eine Entspannung des Kreuzbeins – fing sie an Nasir zu bewegen. Da mein Araberle es gewohnt ist, sehr viele Freiheiten zu haben und kaum mit Gebiss gearbeitet wurde, war ich erstaunt wie gelassen und aufmerksam er mitgemacht hat.Monikas Körpersprache und -präsenz war präzise und er hat sich in diesem Rahmen offensichtlich wohl gefühlt. Schon nach den ersten Minuten war eine Veränderung in seinen Bewegungen zu sehen. Sie wurden raumgreifender – aber das war ja nur der Anfang.Nun kam Roland ins Spiel und hat in der Bewegung Sehnen, Muskeln, Gelenke gezielt mit Stäben und seinen Händen berührt. Sieht erstmal einfach aus… Das Ergebnis war in meinen Augen spektakulär.Nasir hat sich in seinen Bewegungen und seinem ganzen Ausdruck völlig verändert. Zuerst einmal hatte ich den Eindruck, dass er 20 Kilo abgenommen hat (wenn das mal bei mir so toll funktionieren würde), weil er seine Bauchmuskeln eingesetzt hat. Das Kreuzbein war entspannt, das ganze Pferd konnte schwingen. Beim anschließenden Longieren konnte ich auch als Laie beobachten, wie er sich ausprobiert und schließlich zu einem raumgreifenden Trab fand und sogar im kleinen Kreis gallopieren konnte. Man muss vielleicht dazu sagen, dass ich vor lauter Sorge, was falsch zu machen sehr wenig mit ihm gemacht habe. Er hatte – auch dadurch – ausgesprochen wenig Gefühl für seinen Körper und dessen Bewegungen. Oft schlurfte er energielos über den Platz oder durchs Gelände. Dass er auch ganz anders kann, hat er bewiesen, wenn er außergewöhnlich motiviert war. So und nun das, innerhalb von ca. 40 Minuten kitzeln die beiden Pauschs wunderschöne, taktreine Bewegungen aus diesem 17-jährigen Asilaraber, der zwar mit seinem sehr korrekten Gebäude und seiner Begabung ein außergewöhnlich großes Potential hat, aber nichts davon gewohnt war einzusetzen. Ich war (und bin) begeistert. Monika erwähnte noch, dass es gut sein könne, dass Nasir im Laufe der Arbeit eine positive mentale Veränderung machen würde und gegebenenfalls sich sogar seine Stoffwechelprobleme lösen oder verbessern könnten.
Unser 2. Treffen fand eine Woche später statt, ich habe Nasir in der Zwischenzeit durch touchieren in der Bewegung daran erinnert, dass er ein Bewegungspotential hat und Selbiges auch nutzen kann. Dieses 2. HighLeiten war der Hammer. Nasirs Bewegungen wurden noch wesentlich weiter, Knie und Hanken beweglich – trotz arabertypisch steifer Hinterhand. Roland und Monika zur Folge war er allerdings ungewöhnlich schnell in der Lage, sein Potential einzusetzen. Er hat keine Probleme, es war nur alles eingeschlafen, das allerdings hätte später zu Problemen führen können.
Gestern haben wir uns das 3. Mal getroffen. Da war ich dran. Roland hat mit mir seine Bewegungstherapie gemacht und auch ich scheine – entgegen meiner Überzeugung, ich sei ein Bewegungslegasteniker – weniger Blockaden zu haben, als ich vermutet habe. Dann gings auf den Sattel (ohne Pferd) und ich durfte einen offenen, für Pferd und Reiter angenehmen Sitz üben.
Nasir wurde wieder gehighleitet, bevor ich das erste Mal geritten bin. Tja, das musste früher oder später kommen. Nun wusste er ja, wie der Hase läuft und hat mal darauf hingewiesen, dass das meiste, was wir da mit ihm tun definitiv nicht in seinem Arbeitsvertrag steht. Kurz er hat ordentlich getestet. Monika konnte das sehr gut an der Hand auffangen und ich war gottfroh, dass sie ihn später zusätzlich an der Longe hatte, als ich draufsaß. Nun das kommt davon, wenn man immer mit durchhängenden Zügeln durch die Botanik eiert, da findet Pferd erst einmal jede Führung und Kommunikation über das Gebiss empörend. Aaaaaber das Gefühl in einem offenen, lockeren Sitz auf diesem schwingenden Pferd zu sitzen war für mich schlicht unbeschreiblich!!!!! Monika und Roland sind über ihre extrem effektive Methode in der Lage, nachhaltig den Traum vom guten Reiten zu erfüllen, das jedenfalls ist mein Gefühl. Ich bin gespannt, wo uns das noch hinführt.

 
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