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Die Sensopathie am Pferd

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Mit der Sensopathie nach Roland Pausch  gehen Sie in den Ursprung des Pferdes und erlernen den direkten Weg zum Pferd!
Entwickelt von „BewegungsLernen Roland Pausch“

Die Sensopathie nach Roland Pausch passiert während der Bewegung des Pferdes! Das ist essentiell für die Wirkung, weil die Muskeln und Gelenke in der Bewegung vollkommen anders arbeiten als im Stehen.


Die Sensopathie nach Roland Pausch, ist eine Muskel – und Gelenkbegleitung in der Bewegung des Pferdes um den physiologischen Ablauf im Körper und das Zusammenspiel aller Energiesysteme auch in der Bewegung zu bahnen. Sie ist ein äußerst wirkungsvolles Mittel, weil Sie Ihnen die Möglichkeit gibt, den Körper des Pferdes über einen anderen Einblick besser kennenzulernen und zu wissen, wo er sich zurückhaltend bewegt und oder sich vielleicht zu viel bewegt!

Über die Sensopathie können Sie vom Körper direkt erfahren, wie sein Spannungszustand ist, und in welcher Form der Körper fixiert und die Gelenke unbeweglich sind. Trotz der scheinbaren Einfachheit, fasziniert die Wirkung über die Sie in der einfachen Form des Berührens und Begleitens mit Ihren Händen als Werkzeug den momentanen Spannungszustand des Pferdes lösen können.

Die Sensopathie lässt sich als „flüchtige Wahrnehmung“ immer wieder unterstützend anwenden. Sie greift weder in eine schulmedizinische noch in eine alternative Therapie ein. Die Sensopathie kann die Biomotorik nicht ersetzen, aber die Sensopathie unterstützt die Biomotorik sehr wirkungsvoll um sich gegenseitig zu ergänzen.

Die Bewegungsenergie wird sozusagen im Pferd selber hergestellt, es ist die Energie des Pferdes, die sich selbst balanciert. Vorteil: es gibt keine Unverträglichkeiten, Überforderungen oder Risiken.


Die Wirbelkette sehr, wie auch bei unseren anderen Arbeiten im Zentrum unserer Aufmerksamkeit!

Von der Wirbelkette aus wird der Körper durch Muskeln und Sehnen in Position gehalten.
Die Wirbelkette ist der Informationsverteiler im Körper!
Von dort aus wird der Rest des Körpers aufgebaut, mit Informationen versorgt.
Die Muskeln werden mit Informationen versorgt!
Die Wirbelkette versorgt aber den Rest des Körpers mit jenen Informationen die es von den verschiedenen Bereichen bekommt!

Würden wir einen Bereich, wie ein Knie oder eine Schulter wieder bewegliche machen, so muss ich diese neue Beweglichkeit auch mit der Wirbelkette und mit dem Rest des Körpers verbinden. Mache ich das nicht, ist der Erfolg nur von kurzer Dauer. Einige Tage oder wenige Wochen und das Problem taucht wieder auf. 


Solange die Muskeln den gleichen Spannungszustand (Tonus) haben und sich im Wechsel zusammenziehen und entspannen können, ist der Körper in Balance. Die Gelenke können sich nicht verschieben und das Muskelbild kann sich nicht verzerren.

Die Sensopathie kann die „Aus-der- Balance-geratenen“ Muskeln durch ihre Sensoren und Rezeptoren stimulieren um sie wieder in ihr natürliches Gleichgewicht zu bringen. Diese Informationen werden durch die Rezeptoren sofort ins Gehirn und somit ins eigene Bewegungskonzept transportiert und übernommen.

Die Sensopathie hilft uns die vollen Bewegungsmöglichkeiten des Pferdes zu erschließen. Sie arbeitet dabei mit den Rezeptoren und Sensoren ihrer Hände, die am besten fühlen können, wo der Körper Bewegungsenergie braucht und wo zu viel davon da ist.

WIE WIRKT DIE SENSOPATHIE

Die Sensopathie verändert das Muskel- und Gelenkspiel des Pferdes sofort, weil es direkt in das Bewegungskonzept integriert wird. Das nennt man eine flüchtige Wahrnehmung. Die Sensopathie ändert nicht die Form des Pferdes, sondern den Spannungszustand, somit kann das Pferd die Möglichkeiten der Bewegung für sich ausloten.

Die Sensopathie geht direkt in die individuellen Bewegungen des Pferdes und können Bewegungen dämpfen oder verstärken – trotzdem gehört die Sensopathie zu den flüchtigen Wahrnehmungen – deshalb sollte man sie immer im Zusammenhang mit der Biomotorischen Training – also mit einer Veränderung des Bewegungsschemas verbinden.

SENSOPATHIE – SEHEN MIT DEN FINGERN

Dabei schaffen unsere Fingerkuppen eine schier unglaubliche Wahrnehmungsleistung. Die Rillen in unseren Fingerkuppen dienen nicht nur der Feinmotorik, mit ihren Tastrezeptoren helfen sie uns, feinste Texturen zu erfühlen und sogar – Bewegungen und Muskeln zu ertasten. Der eine Rezeptortyp unserer Fingerkuppen reagiert dabei auf leichten, der andere auf stärkeren Druck. Unsere Finger funktionieren damit als hochauflösender Analyseapparat von verblüffender Präzision und ist ein unerlässlicher Wegweiser für jede Empfindung bei Bewegungen.

BLITZSCHNELL VON DEN FINGERN INS HIRN

Auch wenn das Pferd geführ wird und geht, sind die Finger sind so verblüffend präzise, weil sie nicht vom abstrakt denkenden Vorderhirn gesteuert werden, sondern direkt vom sensomotorischen Teil des Gehirns. Bei einer Berührung treffen deshalb die Informationen der „Innenwelt“ mit den Informationen der „Außenwelt“ (der Organismus des Pferdes und der Mensch)aufeinander und verbinden sich. Besser kann man das, was das Pferd uns mitteilen möchte, nicht verstehen. Und auch das Pferd empfindet sofort, das sich unser Verständnis, für das was dem Pferd wichtig ist, entscheidend verändert hat.

Das Pferd kann Ihnen nun ganz genau zeigen, wo seine Verspannungen sitzen: nämlich da, wo Sie sie spüren. Damit werden Ihre Hände Ihr wichtigstes Werkzeug – denn mit Ihnen können Sie fühlen, wie  es sich anfühlt, wenn in einer Körperregion Verspannung statt Bewegung ist. Die Rezeptoren für Körperempfindungen, die sich in Muskeln, Sehnen, Gelenken, sowie der Haut und der Unterhaut befinden und als winzige Sinnesorgane über den ganzen Körper verteilt sind,  helfen Ihnen dabei

NEUE BEWEGUNGEN ENTSTEHEN

Die Sensopathie kann den Spannungszustand des Körpers, der durch falsches Muskel- und Gelenkspiel verursacht wurde, sofort verbessern. Zusammen mit den Biomotorischen Übungen ist der Pferdekörper dann in der Lage, die neuen Informationen in sein Körperkonzept zu integrieren. Wichtig ist dabei eine Begleitung, die nicht fördern will. Eine „Förderung“ der Bewegung würde unweigerlich Druck aufbauen und in anderen Gehirnarealen umgesetzt werden.

Die Sensopathie ist für das Pferd ein spielerisches Umgehen mit seinem Körper, bei dem es selber heraus finden kann, was geht und was noch möglich ist. Das Pferd ist sich freilich dessen nicht bewusst. Erst in seinem Bewegungsspiel zeigt das Pferd Bewegungen, von denen es wahrscheinlich bisher nicht geahnt hat, dass es sie ausführen kann (und sein Besitzer auch nicht). Je selbstvergessener das Pferd seine „neuen“ Bewegungen ausprobiert, desto besser kann der Körper in seine angeborenen Bewegungen, wieder sprichwörtlich hineinwachsen.

Mit der Stimulierung der Sensopathie ist es auch möglich, Bewegungen zu begleiten, die das Pferd nicht aktiv durchführen kann – sei es durch eine Verletzung, eine Bewegungseinschränkung oder durch ein Muster von Bewegungsabläufen in dem es gefangen ist.

DURCH UNSERE FINGER KÖNNEN WIR „FRAGEN STELLEN“ ABER AUCH AM BESTEN „ANTWORTEN“

Die Sensopathie spricht mit der Sprache der Bewegungen und des Körpergefühls – über das Limbische System – unsere Empfindungswelt an. Ohne den „Umweg“ über den Verstand zu gehen, löst das unsere Handlungen genauso direkt, in unserem Körper aus. Mit der Verbundenheit und Sensibilität, die über die Fingerkuppen bei der Sensopathie entsteht, kann der Mensch die unterschiedlichsten Signale des Pferdekörpers wahrnehmen und lässt uns die Symptome, die das Pferd beschäftigen, direkt empfinden.

DIE „FALSCHE“ EIGENWAHRNEHMUNG DES KÖRPERS

Oft nehmen sich die Pferde selbst anders wahr. Sie empfinden ihre Bewegungen selber als symmetrisch, auch wenn sie nur eine Körperhälfte aktiv bewegen (und die andere mitziehen muss) Beispielsweise wenn es den Kopf nur auf eine Seite wenden kann, und nicht auf die andere. Oder sie nehmen ihren Körper garnicht mehr wahr. Viele Pferde wissen nicht mehr dass sie ein Hinterteil haben oder empfinden nur, wenn es schmerzt. Dass dann die Bewegungen nicht sehr geschmeidig und koordiniert sein können, versteht sich von selbst.

Das Gehirn des Pferdes glaubt auch sehr oft, dass es nur drei Beine hat – die Vorderbeine und das linke Hinterbein (wir haben den Begriff des „Holzbeines“ geprägt). Das Pferd nimmt sich subjektiv trotzdem als gerade ausgerichtet wahr, und wird alle „von außen“ (vom Menschen) eingeleiteten Bewegungsaufgaben als gerade annehmen und „schief“ ausführen. Die Muskeln werden so einseitig ausgeprägt, da wo sie genutzt werden, und der Körper gerät immer mehr in eine „Schieflage“ die von Muskel- und Sehnenzügen und Ausweichmuskulatur zusammen gehalten werden.

DER SINN DER BERÜHRUNG IN DER SENSOPATHIE

Galt das Sehen, Tasten und Spüren lange Zeit als unwissenschaftlich und altmodisch, entdecken wir mit der Sensopathie die Bedeutung von Berührungen wieder. Berührungen schicken ihre viel langsamer leitenden Signale (die Reflexe die ins Stammhirn ankommen sind viel schneller)direkt an das Gefühlszentrum – ins Limbischen System des Gehirnes. Da Berührungen  immer vom Gehirn in der momentanen Situation der eigenen Bewegung interpretiert werden, kann die Sensopathie das Muskel und Gelenkspiel da verändern, wo die Eindrücke des Körpers verankert sind.

Die Sensopathie gibt dem Pferd Sicherheit und Vertrauen
Die Sicherheit die dem Pferd während der Bewegung gegeben werden kann, ist unersetzlich. Das Vertrauen, dass sich sofort im ganzen Pferdekörper ausbreitet, ist nicht nur sichtbar sondern sogar fühlbar. Der Muskeltonus entspannt sich augenblicklich.

Durch die fühlbare Sensopathie weiß der Mensch, wonach er „suchen“ muss. Mit der Verbundenheit und Sensibilität, die über die Fingerkuppen bei der Sensopathie entstehen, kann der Mensch die unterschiedlichsten Signale des Pferdekörpers wahrnehmen. Diesen Berührungseindruck den man „am Finger“ hat, vergisst man niemals, er ist durch die Gesamt-Sinneswahrnehmung abgespeichert und kann vom Menschen jederzeit abgerufen werden. Lesen Sie weiter unter: SENSOPATHIE – DIE FÜHLBARE SPRACHE DER BEWEGUNGEN

Wie wichtig die zusammenspielenden Signale für das Pferd sind, sehen wir zum Beispiel dann, wenn es keine Sinneseindrücke bekommt oder nur wenige äußere Reize wahrnehmen kann. Wenn das Pferd von den für ihn so wichtigen Umweltreizen abgeschottet ist, oder der Kopf eingeschnürt wird, kann das Stammhirn nicht stimuliert werden, und das Gehirn konzentriert sich stattdessen auf die inneren Prozesse des limbischen Systems. Bei zu starken emotionalen Reizen wie Stress oder Leistungsdruck oder aber auch bei der Reizüberflutung der Umwelt, zieht das Pferd sich in sich zurück, verliert den Kontakt zu seiner Umwelt und reagiert  nach kurzer Zeit mit intensiver Angst, Schreckhaftigkeit oder Unsicherheit.

Wir Menschen kennen diesen Zustand der starken Stimulation übrigens aus der Zeit starker Verliebtheit – in der man ja auch gerne die Realität anders „sieht“ – gesteuert vom Limbischen System. Man kann das Limbische System deshalb auch mit einem Verstärker vergleichen, der die Intensität der „Gefühle“ – und des  Verhaltens steuern, erhöhen, verringern, oder eben auf die umgebende Welt regulieren kann – je nach der Stimulation.

 

Impressionen:
Sensopathie – Biomotorisches Training – Körperschulung Mensch

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Impressionen und Videos Sensopathie

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DIE SENSOPATHIE FINDET IM LIMBISCHEN SYSTEM STATT

Der enorme „Einfluss“ den die Sensopathie auf die Funktionen zur Bewegung auslöst, kann damit erklärt werden, dass es zwischen den, für bestimmte Fähigkeiten der Motorik zuständigen Arealen, starke Verbindungen gibt. Solche Fähigkeiten entstehen…

  • Im Stammhirn des Pferdes, wo die essenziellen Lebensfunktionen die Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung steuern, tätig sind.  Also da wo es um das Überleben, um Reaktionen, Reflexe und intuitives Bewegen geht. Das Stammhirn bildet die Schnittstelle zwischen dem übrigen Gehirn und dem Rückenmark, und deshalb gehört zu seinen Aufgaben das Verschalten und Verarbeiten von ankommenden Sinneseindrücken sowie ausgehenden motorischen Informationen.
  • Im Limbischen System, dessen Aufgabe das Körpergefühl und die körperliche Eigenwahrnehmung sind, und für Gefühle und Emotionen und „Wohlgefühl“ zuständig ist. Außerdem empfindet das Pferd im Limbischen System des Gehirnes Sicherheit und Vertrauen.
  • Und dem Kleinhirn, das für geschmeidige, leichte und koordinierte Bewegungen sorgt, das für den Muskelaufbau äußerst wichtig wird und Abweichungen von der geplanten Bewegung korrigieren kann. Die meisten Pferde, die gewohnt sind, Bewegungen auszuführen, mangelt es an der Stimulation des Kleinhirnes bei der Bewegung

Die aktiv in Bewegung durchgeführten und durch die Sensopathie begleiteten Bewegungen sind dann äußerst wichtig, wenn man Fehlfunktionen des Pferdekörpers beheben möchte. In dem Bewegungsentwicklungsprozess des biomotorischen Trainings kann das Pferd durch die Impulse der Sensopathie von einseitigen, Gewohnheitsmustern abweichen und korrigieren. Denn auf Bewegungen die nicht zu ihm gehören, reagiert der Körper mit Strukturen die nicht zu ihm gehören – mit Ausweichmuskulaturen.

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