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Die Biomotorische Körperschulung für Reiter und Mensch

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Die 2-tägige Biomotorische Körperschulung für Reiter und Mensch

Man reitet, wie man sich bewegt

sind sie interessiert, wie der Körper des Menschen auch beim sitzen so viel Muskeln wie möglich aktivieren kann?

Das  Schwerpunktthema am Seminarwochenende ist das „Sitzen“, also genau die Vorgänge im Körper, die der Reiter auch für seinen Körpersitz braucht. Sitzen ist eine der schwersten Körperpositionen. Weil die ausgleichende Dynamik fehlt, muss alles im und am Körper fein in einem exakten Gleichgewicht sein. Die Art zu sitzen ist zwar von vielem, was man erlebt haben, geprägt worden, aber „Sitzen“ ist für den Körper so komplex, dass allein die Art zu sitzen, oft zu Rücken-, Knie-, Schulter-, oder Kopfproblemen beiträgt.

Die unterschiedlichen Auswirkungen eines Sitzes bekommt beim Reiten auch der Reiter beziehungsweise das Pferd zu spüren. Denn jede angespannte, festgehaltene Bewegung, die dabei nicht durch den ganzen Körper des Menschen geht, hat die Wirkung eines unsichtbaren Bumerangs und trifft – außer natürlich das Pferd – früher oder später auch den, der den Bumerang geworfen hat – nämlich den Körper des Menschen.

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Die meisten Reiter sind bewegungstechnisch nicht vorbereitet auf das Pferd. Wer sich vornimmt einen Berg zu besteigen, springt auch nicht vom Sofa und klettert da mal eben hoch. Aber der Mensch setzt sich direkt vom Bürostuhl auf das Pferd, ohne seinen zukünftigen Reiterkörper auch nur ansatzweise darauf vorbereitet zu haben.

Die Biomotorische Bewegungsfähigkeit für Mensch und Reiter

Bewegung zu unterrichten dürfte nicht allzu schwer sein, oder?
Doch ist es, denn wenn man Bewegungen unterrichtet oder den Körper in einem Seminar in Bewegungen schulen möchte,
müssen unendlich viele Details des Körpers berücksichtigt werden.
Genauso wichtig ist aber die Unterscheidung  WIE man den Körper in Bewegung bringt, und WIE er sich danach bewegen kann.

Man kann dem Körper  in einem Muskeltraining abrufbare Verhaltensweisen beibringen oder man bewegt  ihn sogar nur
in seinen bisher erlernten Bewegungsabfolgen.  Oder kümmert man sich – wie Im vorliegenden Seminar,
um das Bewegungsverhalten des Körpers – um seine BIOMOTORIK.

IN DER KÖRPERSCHULUNG geht es uns darum, ihnen die angeborenen Bewegungsmuster des Körpers zu zeigen,
damit die angewöhnten Verhaltensmuster, die ihn an einer freien, inneren Bewegung hindern, mit der Zeit in einem
Entwicklungsprozess des Körpers immer mehr in den Hintergrund geraten.

IN DER KÖRPERSCHULUNG ist uns wichtig, dass Ihr Körper lernt, dass er eine Bewegung auch mit innerer Bewegung
beginnen kann und nicht nur mit Muskelkraft. Ihr Körper selber wird dabei merken, dass er eigentlich keinerlei Kraft braucht,
um sich leicht und beschwerdefrei zu bewegen. Und die Schulter – und Hüftgelenke müssen dabei auch gar nicht schmerzhaft
unbeweglich oder die Wirbelkette in ihren Teilbereichen festgehalten sein. Genauso wie Ihr Körper feststellen wird, wie viel
angenehmer es ist, wenn die Halswirbelkette nur ihrer eigentlichen Aufgabe – den Kopf mit dem Rest des Körpers zu verbinden
– nachkommen kann.

IN DER KÖRPERSCHULUNG erfahren Sie, dass ihr Körper eine eigene Logik hat, über die man sich nicht „ungestraft“
hinwegsetzen kann und dass man Bewegungseinschränkungen nicht einfach mit mehr Muskeln wegtrainieren kann oder
etwa mit der Stärkung von Strukturen noch mehr einbinden kann. Ihr Körper zeigt ihnen sehr eindrücklich, dass er das
Gegenteil benötigt. Denn erst neue Bewegungserfahrungen aus den Gehirnarealen, die buchstäblich ihre Zellen bewegen,
machen die kleinen, einfachen und unspektakuläre Bewegungen für den Körper so wirksam.

IN DER KÖRPERSCHULUNG erleben sie am eigenen „Leib“, dass die Wirbelkette für die Denkweise der Natur das wichtigste ist. Die Natur denkt in Wirbeln – und nicht in Muskeln, und „überlegt“ die ganze Zeit wie sie die Wirbelkette beweglich schützen kann. Wie oft wird die Ausrichtung des Körpers mit „Haltung“ verwechselt, mit einer Körperposition also, die beibehalten wird, und gerade durch dieses hartnäckige Bewahren die Gesundheit ruiniert.

IN DER KÖRPERSCHULUNG interessiert uns ihr bisher erworbenes Muskelkorsett, denn es zeigt sehr deutlich, wann Sie ihren Körper in eine Bewegung gedrängt haben, und ihn so an seinen natürlichen Bewegungsbedürfnissen hindern. Denn mit der Zeit erhöht das zusätzliche Gewicht VOR dem Körper den Zug auf die Wirbelkette bis sie nachgibt. Je öfter Sie aber die neuen Bewegungsverknüpfungen und Nervenverbindungen in Zukunft benutzen werden, desto stärker rücken ihre Bewegungseinschränkungen und „Haltungen“ in den Hintergrund. Damit können sich Wirbel und Gelenke (wieder)richtig einsortieren  und optimal funktionieren.

IN DER KÖRPERSCHULUNG interessiert uns ihr „Muskelkleid“ auch deshalb, weil wir wissen, dass unser Gewebe Sauerstoff braucht, um gesund zu bleiben. Und weil wir wissen, das eine optimale „Sauerstoffversorgung“ nur auf den ganzen Körper und seine Einzelteile wirken kann, wenn der Körper ausgerichtet ist, und sich Lasten und Kräfte auf den gesamten Körper verteilen. Der „biomotorische Weg“ also das ursprüngliche, angeborene Bewegungsverhalten des Körpers überträgt deshalb Bewegungen über die Sinne, in das das schützende Nervensystem und bezieht immer Organismus, Atmung und Stoffwechselprozesse auf den Bewegungsapparat mit ein.

IN DER KÖRPERSCHULUNG ist uns die Bewegung ihrer Arme in den Schultern superwichtig. Bei den meisten von uns ist die Bewegung der Arme in den Schultern alles andere als kugelig, weil unsere Hände die meiste Zeit ziemlich reglos VOR dem Körper verbringen. Deshalb ist es kein physiologisches Rätsel, warum unsere Sehnen verkürzen und Teile der Hals-, Arm-, und Schultergelenke vor dem Körper „einfrieren“. Auch an dieses begrenzende und doch ständige Körpergebrauchsmuster haben wir uns angepasst.

„Es ist genauso leicht eine gute Bewegung zu machen, wie eine schlechte“

IN DER KÖRPERSCHULUNG lernen Sie das Prinzip des Körpers durch kleine, tiefe, unanstrengende Bewegungen kennen,
die ihrem Körper guttun, und zugleich auch die beste Vorbereitung zu einem situativen Körpersitz sind, der diesmal
das Schwerpunktthema der Körperschulung ist. Das Wunderbare an diesem Prinzip ist, dass das ihr Körper nicht nur im Alltag, sondern auch beim  Reiten anwenden kann. Deshalb kommen nicht nur Reiter auf ihre Kosten, denn eine in sich funktionierende Wirbelkette mit freien Wirbelsegmenten ist die Grundlage allen Bewegens – und ist eine Entlastung für das Sitzen auf dem Pferd,  genauso wie für das Sitzen im Alltag.

DAS PRINZIP DES KÖRPERS

  • Die Schultern bewegen Arme und Hände – und Arme und Hände bewegen die Schultern und die Aufrichtung
  • Das Becken bewegt die Beine – und die Beine bewegen das Becken, den Rumpf und die Aufrichtung
  • Der Rumpf und die Rippen bewegen den Kopf –  und der Kopf bewegt den Rumpf, die Rippen und die Aufrichtung

AUCH DIE WERTVOLLEN PLACEMENTS WERDEN AN SIE WEITERGEGEBEN
Die Wechselwirkung zwischen Beinen, Becken und Rumpf ist so komplex, das das jahrelange einseitige Gehen in einer Form
bei dem die Sensibilität und Beweglichkeit der Beine eingebüßt wird, die Aufrichtung über dem Becken verkümmern lässt.
Die Beine können dem Gehirn nicht mehr mit Informationen und bei der Steuerung des restlichen Körpers beistehen.
Ein Drama für jeden Reiter.

Die Placements sind deshalb die perfekte Vorübung zum Reiten und zum Nachmachen für zu Hause. Mit den Placements
richten Sie ihren Körper von unten auf – mit ihren Beinen bewegen Sie ihre Becken und ihr Becken richtet sie bis in den Kopf
hinein auf und aus. Die Placements werden ihnen helfen, aus ihren reglosen Beinen wieder  Beine zu machen, die sie gefühlvoll und beschwerdefrei durchs Leben bewegen werden.

Apropos: biomotorische Bewegungen aktivieren mehr Muskeln als die meisten anderen Tätigkeiten und ist für die Zellen
so etwas wie essen zu gehen. Die „neuen“ alten Bewegungserfahrungen die über das Nervensystem laufen beleben die ganzen
wunderbaren, verbindenden Zusammenhänge im Körper. Sie werden es auch ihrer immer feiner werdenden Haut ansehen…

IN DER KÖRPERSCHULUNG  merken Sie nun deutlich, welche „Wirkung“ die Botschaften ihres Körpers bisher an das Pferd hatten. Mit einem besseren Verständnis und einer anderen Körperausrichtung kann sich das Bewegungsverhalten neu aufbauen, um zukünftig keine körperlichen Irrwege mit dem Pferd mehr zu gehen. Nun versteht ihr Körper, warum die 2-tägige Körperschulung eine Voraussetzung für das Biomotorische Training mit dem Pferd ist, das ebenso sehr vom körperlichen Austausch geprägt ist.

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Es interessiert uns, wie es ihnen geht?

Haben Sie schon biomotorische Erfahrungen mit ihrem Körper oder dem Körper des Pferdes gemacht? Möchten Sie zu Problemen mit oder von ihrem Pferd oder von ihrem eigenen Körper die biomotorische Sichtweise erfahren?

Rufen Sie uns jeden Mittwochnachmittag von 14.00 bis 19.00 an unter der Nummer 0049 151 619 58 339 oder vereinbaren Sie mit uns ein Telefontermin. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie.

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