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  • Roland Pausch, Schloßstrasse 9, D-74889 Sinsheim Ehrstädt

Das Seminar

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Es gibt eigentlich fünf Hauptgründe warum die Menschen zu mir kommen!

  • Bewegungstechnische Probleme (einfach so über die Jahre entstanden):
    Im Rücken, in den Gelenken, Muskeln, Sehnen, Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, im Knie, in der Hüfte oder der Wirbelkette, Rückenschmerzen, sind im Laufe der Zeit durch Ihren Alltag, Beruf, durch einseitige Beanspruchung … im Alltag, Beruf, Hobby entstanden.
  • Formen von Unfällen: Manchmal noch akut: Prellung, Zerrung, Knochenbrüche, …Verschraubungen usw. – man möchte schon etwas für die schnellere Genesung tun, weiß jedoch nicht was, …
  • Fertig ausgeheilt (medizinisch und physiotherapeutisch), aber es läuft dennoch nicht rund! Die Bewegung ist unsicher, nicht effektiv, schmerzt. Bewegungseinschränkungen, Metallplatten die stören oder schmerzen. Was kann man tun, wenn man das Metall ja nicht verbiegen kann. Es gibt viele Möglichkeiten!
  • Themen, die Sie als Sportler effektiver werden lassen, oder wenn eine Hüfte nicht exakt aufmacht wie die andere, … ein Turner, Handballer, Skifahrer oder Kampfkünstler spürt da feinste Unterschiede, genauso wie Läufer, Badminton Spieler, …
  • Chronische Bewegungseinschränkungen wie durch einen Schlaganfall, schmerzhafte Krämpfe durch einen Schlaganfall.


Was wir erlernen, vergessen wir –
was wir erfahren, behalten wir ein Leben lang.

Im Praxisseminar „die biomotorische Körperschulung für den Menschen“ werden Sie eine Unmenge von Bewegungserfahrungen- und
-erlebnissen machen. Das bedeutet – raus aus den künstlichen, antrainierten, angelernten, oder angewöhnten Bewegungen und rein in Bewegungserfahrungen bei denen die „Nervensysteme“ anbeißen können.

Dieses Seminar wird ihnen dabei helfen, eigene Funktionsweisen, aber auch mögliche Störungen bei sich zu erkennen, aber auch Möglichkeiten zu finden, um einschränkende (und oft schmerzhafte) Gewohnheitsmuster des Körpers zu verlassen. Und das Wichtigste – Sie erkennen, zu welchen großartigen Bewegungsmöglichkeiten ihr Körper noch (oder wieder) fähig ist.

Unser Körper kommt mit perfekt aufeinander eingespielten Bewegungsmöglichkeiten auf die Welt

Biomotorische Bewegungen sind in Wahrheit  „nur“ ein Freilegen von etwas, das immer schon da war: ihre angeborenen Bewegungen, die wieder ans Tageslicht wollen. Daraus kann der Körper in seiner Plastizität und in seinen Fähigkeiten entstehen – und der irgendwann merkt, dass er sich wieder selber „tragen“ kann. Die Biomotorik umgeht deshalb die Muskeln, und geht direkt zur „Quelle“ der Informationen – zum Gehirn und den Nervensystemen. Das ist natürlich sehr schonend für schon verletzte oder lädierte Wirbel und Gelenke und überanstrengte Muskeln.

Sich so bewegen, dass es zum eigenen Körper passt!

Darum geht es bei den Körper- und Bewegungserfahrungen die Sie im Seminar machen, nicht um neues Erlernen von Bewegungen, die der Körper noch nie vorher gemacht hat, oder um das Auftrainieren von Muskeln, sondern um das Wiederentdecken und Wiederaufleben von Funktionsmöglichkeiten, die in der Regel in der Kindheit selbstverständlich funktioniert haben. Der Körper setzt sich quasi selbst in seinen in ihm angelegten Bewegungen  zurück. (resetted sich)

Die neuen Erfahrungsmöglichkeiten von Gelenken und Wirbeln gravieren sich immer tiefer in die plastischen Strukturen des Nervensystems ein. Neue Informationen im Körper finden durch neue Bewegungserfahrungen und deren körperliche Verarbeitung statt und können damit schädigende Gewohnheitsmuster beenden – eben völlig anders, als wenn man eine verschleißende Bewegung – weil sie eben gewohnt ist –  weiterhin tausendmal ausführt.

Die Biomotorik (Biologische Motorik) wirkt damit für den Körper als gründlicher, langfristig wirkender Erfahrungsprozess, der zu einer Spannungsregulationsfähigkeit zwischen Strukturen und Muskeln und somit auch zu den Systemen des Gesamtorganismus, führt. Die  Verbundenheit des Körpers  zwischen Naturgesetz und Eigenwahrnehmung wird nicht nur als allgemeines Gefühl des Wohlbefindens und der Freude an Bewegung erlebt, sondern der Körper empfindet die Biomotorik als Entspannung in der Dynamik, die nicht belastet – in den Alltagstätigkeiten weniger ermüdet und gleichzeitig den eigenen Bewegungen mehr Freiheiten gibt.


Warum auch für Reiter?

Gerade der Körper des Reiters muss bei seiner extrem kleinen Unterstützungsfläche auf dem Pferd – den äußeren (teilweise sehr intensiven) Krafteinwirkungen des Pferdes und der sehr reduzierten Bewegungsmöglichkeit – schwierige Bewegungsaufgaben lösen, die er ohne Bewegungs-, Gleichgewichtsfähigkeit und Bewegungselastizität – also ohne Körperplastizität, nur mit Starrheit, Festhalten, Spannungen und Verspannungen beantworten  kann.

Ihr Rücken, ihre Gelenke, aber vor allem das Pferd werden es ihnen danken, wenn sie diese Körperplastizität verfeinern, verbessern und vielleicht sogar perfektionieren. Und wenn so aus der vorher äußerst kritischen Belastung durch den Reiterkörper, ein persönliches, geniales Übungsfeld wird, bei der man Bewegungsaufgaben als gemeinsame Herausforderungen begeistert nutzen kann.

Über das Seminar: noch mehr Wissenwertes

Biomotorik – die Verbundenheit des Körpers zwischen Naturgesetz und Eigenwahrnehmung

Erster Tag:

  • Bewegungserfahrungen
  • Mit sofortiger Wirkung
  • Bleiben Sie bei ihrem Körper
  • Lernen Sie ihre Komfortzone kennen

Zweiter Tag:

  • Die Rückkehr in das eigene Bewegungsleben
  • Wenn Bewegungen Widerstände erzeugen
  • Bewegungsziele von innen erreichen
  • Ankommen und Annehmen

Jeden Tag machen wir viele kleine und manchmal auch große Bewegungen. Die unterschiedlichsten Bewegungsformen begleiten uns durch unseren Alltag, Job, Freizeit und Sport. Aber die wenigsten davon sind – sagen wir es mal so – dem Körper zuträglich. Denn leider bietet uns der heutige Alltag nur noch wenige Möglichkeiten, um durch eine natürliche Bewegungsvielfalt den Körper plastisch so auszuformen, dass auch das kleinste Einzelteil des Körpers seine Bewegungsbestimmung, in jeder noch so minimalen und reduzierten Bewegung, wie z.B.  beim Reiten, erfüllen kann.

Deshalb bewegen wir uns im Alltag mit einem ZUVIEL. Wir „halten“ uns beim Stehen oder Sitzen und beim Heben von Gegenständen, obwohl wir uns von unserem Körper tragen lassen könnten. Auch auf dem Pferd brauchen wir eine Unmenge an ZUVIEL, obwohl wir eigentlich „nur“ sitzen müssten. Folglich müssten wir „einfach“ nur alles Störende, alles Machen und Wollen bleiben lassen, was für den Körper  ein ZUVIEL an Aufwand und Kraft bedeutet. Damit dürfen die vorhandenen Urkräfte des Organismus wieder reagieren, mit denen der Körper biologisch ausgestattet ist.

Die Folgen auf das ZUVIEL sind unnatürliche Verkrümmungen, Verzerrungen, Einschränkungen und Einbindungen, bei denen die Gliedmaßen jede Abweichung von einer weichen doppelt-S-förmig geschwungenen Wirbelkette kompensieren müssen. Die notwendige Regeneration verringert sich, die Muskulatur ist überlastet und Gelenke können nicht mehr zentriert arbeiten – die komplette Regulationsfähigkeit fährt runter und die Eigenwahrnehmung bekommt einen Tunnelblick, der sich meistens irgendwo zwischen Schmerz und Unbeweglichkeit aufhält.

Und so haben uns an ungesunde Bilder gewöhnt: festgehaltene Schultern, Lendenbereiche, die gar nicht mehr wissen, dass und wie sie sich bewegen können und sollen, vorgeneigte Köpfe, Kugelgelenke, die als Scharniergelenke benutzt werden. Kurz gesagt, Gliedmaßen, Gelenke, Wirbel und Muskeln laufen Amok und schränken die Beweglichkeit immer weiter ein, statt sie zu erhöhen.

Das Problem besteht für den Körper darin, dass die Verformungen, die Verzerrungen und das Verziehen der Muskeln, das Skelett in seiner Auf- und Ausrichtung verändern. Der Körper kann sich aber nicht besser bewegen, als dass es das jeweilige Körpermuster zulässt. Man kann ja auch nicht besser atmen, als dass es das Bewegungsmuster zulässt.

Die „Umgehung“ der biologischen Bewegungen und der individuellen Körpermechanik beschert dem Körper schiefe Ausprägungen, Bewegungseinschränkungen, Sauerstoffknappheit, Schädigungen, Organische Krankheiten, fehlende und falsche Sinneswahrnehmungen, was wiederum Gehirn, Rückenmark und Wirbelkette einschränkt. Die meisten Menschen sind körperlich nicht mehr fähig, um die eigenen Grenzen auszudehnen, sich entwickeln und entfalten zu können.

Nicht die Muskeln verändern – sondern die Muster – das ist die erfolgreiche Lösung der Naturgesetze

Nur die Nervensysteme können die Muster des Körpers verändern, denn muskuläre Bewegungen zu organisieren ist eine hochkomplizierte und hoch entwickelte Aufgabe – die die Willkür des Menschen nicht leisten kann. Wenn es aber wieder genug „Freiheit“ im Körper gibt, wird das Nervensystem die effizienteste muskuläre Information aussuchen. Dazu braucht jeder einzelne Wirbel der Wirbelkette  Platz und Raum zwischen sich, um die in ihm angelegte Anordnung im Körpersystem einnehmen zu können. Und um die Fähigkeit zu haben, sich innerhalb des genetisch und biologisch vorgegebenen Rahmens an die Bewegungserfahrungen und Bewegungen seines „Besitzers“ anpassen zu können.

Die Körperplastizität

So entsteht Körperplastizität. Das ist die Fähigkeit des menschlichen Körpers sich individuell immer wieder auf eine gesunde Weise umzugestalten, und sich so den herrschenden Umgebungs- und Lebensbedingungen anzupassen,  ohne den Körper zu schädigen. Ohne diese Körperplastizität würden wir als Mensch nicht mehr existieren!
Aber dazu muss jede klitzekleine Bewegung des Körpers  in allen drei Systemen stattfinden können. Nerven, Muskeln und Skelett müssen gleichermaßen beteiligt sein um die ihnen eigene Rolle übernehmen zu können.

Der Reiter – ganz ohne Verspannung und Starrheit

Eine der „Hauptsünden“ die wir gerade dem Reiterkörper (und dem Pferd) antun können, ist Starrheit in seinen Bewegungen. (davon kommt auch der Begriff Starrsinn – also starre, einseitige oder eingeschränkte Sinne). Die Körperplastizität entbindet dem Reiter seinen Kopf,  Schultern und Hüften und macht die Wirbelkette frei beweglich(und empfänglich für die Informationen des Pferdes). Die Muskeln im Hals-, Kiefer-, und Bauchbereich bleiben entspannt und bewegungsfähig und passen ihre Länge und ihren Tonus ständig den situativen Erfordernissen an.

Die Placements – Gleichgewichtsfähigkeit und Bewegungselastizität für den Reitersitz

Die Wechselwirkung zwischen Beinen, Becken und Rumpf und Schultern ist so komplex, das das jahrelange einseitige Gehen in einer Form oder Haltung, bei dem die Sensibilität, Feinmotorik und Beweglichkeit von Armen und Beinen eingebüßt wird, sogar die Aufrichtung über dem Becken verkümmern lässt.
Ein Drama für jeden Reiter, und manchmal dadurch unerklärliche Schmerzen für jeden „normalen“ Menschen.

Die von Monika Pausch entwickelten Placements wirken über Übungen – die eigentlich keine Übungen sind – sondern ganz einfache, ursprüngliche, schlichte Bewegungen von Armen und Beinen, (die uns „erstaunlicherweise“ schwer fallen) die in einer unglaublichen Wirksamkeit den Körper in seinen Wechselwirkungen vernetzen. Also die perfekte körperliche Voraussetzung für jeden Reiter bedeuten – und  zum Nachmachen für zu Hause sind.

Die Placements nehmen vor allem den eingebundenen Schulter- und Beckengürtel in den Fokus und sind durch die „Befreiung der Handgelenke“ auch die beste Vorbereitung für das „Handling“ mit dem Pferd. Sie bedeuten für das Pferd eine ganz neue Lebensqualität, der Reiter entdeckt eine andere Qualität des Reitens, aber auch der „normale“ Mensch findet die Möglichkeiten von Schultern und Beine wieder, die er in unserem täglichen Sitz-, Handy- und Computerleben so gerne mal „vergisst“.

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