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Das BewegungsLernen verbindet die rechte und die linke Körperhälfte miteinander. Können die Körperhälften aufgrund motorischer Probleme nicht zusammenarbeiten, entstehen Schiefen.
Eine Schiefe im Körper des Pferdes zeigt sich bewegungstechnisch durch z.B:
die festgestellte linke Vorderhand, die später in die Bewegung eingeht
die verzögerte rechte Hinterhand
das Pferd hat dadurch eine „längere“ rechte Seite, der Nierenschluss ist nicht gegeben, die rechte Beckenhälfte geht langsamer in die Bewegung ein.
Das linke Schulterblatt ist „verklebt“ (geht kaum in die Bewegung ein, nur das Vorderbein wird in die Bewegung mitgenommen) – der Hals legt sich auf die linke Seite und belastet wiederum das Schulterblatt.
DIESE SCHIEFE VERSTELLUNG HAT NICHTS MIT DEM IN SICH GEBOGENEN PFERD ZU TUN
Diesen schiefen Pferden kann durch das BewegungsLernen leicht geholfen werden. Die bewegliche Wirbelkette rückt im wahrsten Sinne des Wortes die beiden Körperhälften gerade, indem die rechte und die linke Seite gleiche Instruktionen des Rückenmarks bekommen. Das Pferd profitiert schnell von der Integration der primitiven Reflexe, die die gleichseitigen Impulse stimulieren.
Durch Muskelreflexe(KörperHighLeiten) kommen die Muskeln und Gelenke sehr schnell in eine, ihnen ursprünglich angedachte Bewegung.