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Monika Pausch

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Monika Pausch                        Roland Pausch                     Barbara Bindl                   Stefanie Schmidt


 

Monika Pausch

Monika Pausch
Monika Pausch

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Laufe meiner Zeit bin ich ruhiger geworden. Das war nicht immer so. Denn obwohl ich den klassischsten aller Wege in der Reiterei gegangen bin, veranlassten mich meine Verzweiflung angesichts der desolaten Zustände, Wege zu erforschen, die über die traditionelle Reit- und Körperausbildungen des Pferdes, aber auch über die üblichen manuellen Therapien hinaus gingen. Es musste noch was anderes geben. Heute weiß ich, das die Tiefe Bewegung – wie ich sie nenne, das Fundament für alles darstellt, was wir mit dem Pferd machen – na, ja – darstellen sollte. Seitdem kann ich gelassener mit vielen Diskussionen umgehen.

Der große Hippologe Brigadier Kurt Albrecht unterstützte mich etliche Jahre – viel zu wenige – in meinen Denktheorien. Aber da es galt, meine Vorstellungen und mein Wissen über die Bewegung des Pferdes auch in der Bewegung selbst zu nutzen, entstand eine neue Art der Körperausbildung, die rein auf viele und geführte Bewegungen ausgerichtet war. Mein Ansatz damals war: Bewegung heilt alles. Und der Erfolg war überwältigend. Die natürlichen Abwehrmechanismen des Pferdekörpers schienen in der Bewegung zu fallen und man konnte gut beobachten, dass die viele Bewegung das Herz der Pferde in zweifacher Hinsicht berührte. Mithilfe dieser geführten Bewegungen gelang, was mir in konventionellen Ausbildungen versagt blieb: Ich konnte beobachten, was welche Bewegungen im Pferdekörper bewirken und welche genau das Gegenteil erreichenten.

Das Ganze hatte nur ein Pferdefuß – zwei Pferdefüße, um genau zu sein. Der erste war, dass ich trotz aller Erfolge sehr bald anstand. Auch viel Bewegung – und auch wenn sie geführt ist, konnten nicht gegen die festgefahrenen Bewegungsmuster im Kopf- und im Körpergehirn angehen. Für die Pferdebesitzer waren das Erlebnis, sein eigenes Pferd losgelöst von allen Zwängen in einer freien Bewegung zu sehen, meist eher erschreckend. Es war alles deutlich zu beobachten was sich bisher im Pferdekörper falsch entwickelt hatte. Was für mich unvergleichliche Studienobjekte waren – wie sehr ein Pferd ohne die gewohnte „Einspannung“ und ohne Trage- und Aufrichtemuskulatur auseinanderfällt, sah eben der Besitzer nicht so gern. Wenn das Pferd trotz „einer guten Ausbildungen“ einen Unterhals entwickelt hat oder die Scherkraft in der rechten Hinterhand deutlich – im von mir genannten „Holzbein“ zeigt, die Bewegung des Pferdes negativ bestimmt oder die Lateralbewegung so unstimmig ist, das das Pferd kaum noch Luft bekommt – das will man als Besitzer nicht sehen – zumindest nicht so deutlich. Die Hinweise, die das Pferd so deutlich zeigte, so deutlich zu sehen – das ist vielen schwer gefallen.

Es kam dazu, dass, auch wenn das Pferd tolle Bewegungserfolge gemacht hatte – wenn es nach Hause zu seinem Besitzer kam, durch den Reiter die alten, eingefleischten Bewegungsmuster, mit seinen Körperbewegungen wieder zum Vorschein brachte. Für mich ein fast unlösbares Problem, denn es kam dazu, dass ja auch der Besitzer mit den neuen Bewegungen seines Pferdes „nichts anfangen“ konnte.

Diese Probleme lösten sich auf ganz charmante Weise, als ich meinen Mann kennen lernte. Denn erst mit den Erkenntnissen meines Mannes im Humanbereich, gelang es uns das Pferd zum Verbündeten zu machen, indem wir den Weg durch seinen Körper einschlugen. Wir erkannten, dass Bewegung –egal wie – nicht immer der Einflussfaktor für gute und richtige Bewegung ist. Der Körper ist so in seinen Mustern gefangen, dass er von allein kaum mehr den Weg in die Tiefe Bewegung findet. Die Interaktion mit dem Menschen war also dringend gefragt.

Auch dieses Problem löste mein Mann als Bewegungscoach auf seine unvergleichliche Weise: unbeweglicher Mensch auf unbeweglichem Pferd brauchten eine Lösung in der Kombination. So entstand das Reiterrückenseminar aus denen heute die Körperseminare geworden sind.

Wir sahen, dass wir mit „anderen“ und mit einer Vielfalt an Bewegungen, Fähigkeiten vermitteln konnten, um das körperliche Selbstbewusstsein von Pferd und Mensch aufzubauen und die ureigenen Belastbarkeiten auch in stressreichen Situationen zu fördern. Mit den „anderen“ Bewegungen sahen wir, wie das Pferd körperliche Probleme aus eigener Kraft lösen konnte, weil es durch den Menschen auch in seiner emotionalen Eigenständigkeit ermutigt, und nicht gestört wurde. Den letzten Durchbruch für Pferd und Mensch brachten dann die Primitivreflexen und das Highleiten.

Viele Reiter mit denen ich gesprochen habe, erzählten mir von der Befürchtung, dass das heutige Pferd seine natürlichen Instinkte immer mehr verlernt und wohl verloren hat. Meiner Meinung nach scheint das Problem für das Pferd eher zu sein, dass es seine natürlichen Funktionen NOCH NICHT verloren hat, und trotz Mensch, Schlaufzügel und co. noch genau dieselbe „Natürliche Haltung“ zur Bewegung braucht, wie vor 4000 Jahren.

Natürlich kann man einem dreijährigen Pferd einen Seitengang vermitteln – er wird sogar begeistert sein über die Abwechslung. Und man kann dem Pferd auch beibringen, dass es mit dem Kopf vornüber läuft – oder gebogen wie ein Hörnchen durch die Gegend geht. Das es auf Befehl rückwärts geht, oder Pfötchen gibt. Aber ist das wirklich für seinen Körper wichtig? Ist es nicht viel wichtiger, das ein Pferd SEINE Wahrnehmung entwickelt, das es in SEINEN Körper und in SEINE Bewegungen hineinwächst, das es körperlich stark und fit wird, damit es mit seiner Umgebung klar kommen kann. Auf diesem Fundament, das mit dem Befreien des Pferdekörpers von den inneren und äußeren Zwängen eine unmittelbare Wirkung auf das ganze Körpersystem hat, steht alles Weitere.

Lernen müssen wir anscheinend alle noch eine ganze Menge in Bezug auf Wahrnehmung – die eigene und die des Pferdes. Eigenwahrnehmung ist eigentlich Fortschritt in einer verkopften Welt – so merkwürdig wie das klingt – und Fortschritt hat immer auch Gegner, die sich gegen jedwede Veränderung versperren. Aber indem wir in die Welt der Eigenwahrnehmung – in die Tiefe Bewegung gehen – gehen wir eben einen Riesenschritt voran in die Welt des Pferdes. Eigentlich müssen wir nur genau hinsehen….

Manchmal sind die einfachsten Dinge die schwierigsten – genauso verhält es sich im Umgang mit dem Pferd. In den heutigen Reitweisen wird das Pferd nicht nach seiner Zufriedenheit oder besser Unzufriedenheit „gefragt“. Warum? Weil wir Bewegungen im Pferd für selbstverständlich halten, die sie längst noch nicht sind. Weil völlig verschiedene Blickwinkel in eine Gedankenwelt eintauchen, die trotz aller „Liebe“ zum Pferd, nicht den Pferdkörper im Mittelpunkt sieht. Aber eine Reitweise, die ignoriert, dass das Pferd als Lebewesen im Mittelpunkt steht, verspielt das, um was es eigentlich geht – das Pferd. Die Zeichen sollten deshalb auf Pferd stehen.

Im Laufe der Jahre, mit vielen, vielen Beobachtungen am, um und mit dem Pferd hat sich bei mir eine gewisse Spezialisierung herausgestellt. Jedes Buch, jeder Artikel, jeder Leitfaden und jede Dissertation über Rücken, Wirbelketten, Bandscheiben, Wahrnehmung, Gleichgewicht und Bewegungsentwicklung deren ich habhaft werden konnte, musste ich haben. Zusammen mit meinen Beobachten und Thesen ist eine ganz eigene Betrachtungsweise über die Vorgänge die sich im Körper und zwischen Pferdekopf und Kreuzbein abspielen, entstanden. Ich war bereit dazu, dass die Welt der Pferdebewegung nun aus der Betrachtung des Pferdes gesehen, völlig neu bedacht werden musste. Daraus entstand das Biomotorische Training.
Das Biomotorische Training stellt eindeutig das Pferd in den Mittelpunkt des Handelns und richtet sich nach den individuellen körperlichen Bedürfnissen des Pferdes, um ihm mit allen Mitteln und Möglichkeiten zu seinem Körper zu verhelfen. Das ist der Kern unserer Bewegungslehre, bei der es um Wahrnehmung und Tiefe Bewegung geht.

Wenn Sie jemals etwas von mir gelesen oder gesehen haben, dann wissen Sie dass ich meine Thesen grundsätzlich mit einer einfachen Handhabung in der Praxis untermauere. Zu Hilfe kamen mir dabei die Primärreflexe beim Pferd. Ein Pferde „Training“ muss einfach sein, muss für jeden nachvollziehbar sein, es darf damit nichts schief laufen können, direkt beim Pferd ankommen und es muss für jedes Pferd zugeschnitten sein. Also eigentlich ist es ja ganz einfach – denn wir nutzen einfach das, was die „Natur“ für die Entwicklung des Nachwuchses vorgesehen hat. Wir versorgen das Pferd mit Bewegungsinformationen, die eh individuell für das einzelne Pferd bestimmt sind. So einfach ist das…

Eine neue Idee zeichnete sich immer mehr in meinem Kopf ab. Das Wissen um „Natürliche Haltung“, die Beckenbewegung und die Wichtigkeit der Wirbelkette hat mich persönlich aufgerüttelt und mich in meinem persönlichen und beruflichen Entwicklungsprozess gefördert. Meine Idee war – nur wer genauer um die Bewegungsentwicklung des Pferdes weiß, wer die Vorgänge im Körper kennt, wird das Pferd gelassener und kompetenter begleiten können. Wer beobachten kann auf welchen natürlichen Wegen die Entwicklung von Bewegungen gehen kann – so dachte ich – wird vielleicht auch „natürlicher“ auf das Pferd eingehen können, viel öfter die Stärken, Fähigkeiten und Talente des Pferdes stärken – und vielleicht mit den eigenen „aha, so ist das“- Erlebnissen, die vielen Spekulationsausbildungen unserer heutigen Zeit kritischer betrachten können.

So entstand eine Herzenssache von mir.
Die 8 tlg Fortbildungsreihe „die Craniale Bewegungsausbildung“ liegt mir deshalb aus mehreren Gründen am Herzen, um die spannenden biomotorischen Zusammenhänge der Pferdebewegung einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Teilnehmer werden bunt gemischt sein, denn die tiefe Bewegung des Pferdes geht uns alle an.

Konstanze Kopta und ich nehmen mit der Fortbildungsreihe „die Craniale Bewegungsausbildung“ einen neuen Weg in der Pferdebewegung. Die Cranio-Sakral-Therapie geht dabei mit dem BewegungsLernen die perfekte Ehe ein. Gemeinsam fokussieren wir die Tiefe Bewegung des Pferdes, jeder aus seinem Blickwinkel heraus. Wir stellen die wechselseitigen Beziehungen und Informationsflüsse zwischen Gehirn und Körpergehirn vor und stellen dabei die Körperwahrnehmung des Pferdes immer wieder in den Mittelpunkt. Die Biomotorischen Übungen und die Biomotorischen Marker helfen dem Menschen die körperlichen „Hürden“ des Pferdes in eine Chance für den Menschen zu verwandeln. Denn es ist entscheidend, wie das Pferd seinen Körper einsetzt. Zwar ist jedes Pferd etwas anders, doch der unsachgemäße Gebrauch seines Körpers ist bei vielen Pferden offensichtlich. Eine Fülle von Beispielen, untermauert durch die Orientierungshilfen der Biomotorischen Marker, wird in der Fortbildung erläutert.

Zur Unterstützung der „Kopfarbeit“ gibt es begleitend zu der 8 tlg. Fortbildungsreihe acht hochkarätige Skripte über das BewegungsLernen Die unvergleichliche Skript- Sammlung von BewegungsWissen „Die Wege der Bewegung“ beschreiben die 8 Module der Fortbildung entsprechend ausführlich, wie, wo und warum Bewegung im Pferd entsteht, wie sie laut biologischem Urprogramm des Pferdes sein soll und wie leicht sie sich verändern, verbessern aber auch stören lässt.

Ich freue mich darauf, die „Pferdebewegung“ mit Ihnen umsetzen zu können.
Herzlich
Monika Pausch

Nichts führt zum Guten, was nicht natürlich (Friedrich von Schiller)

 


Roland Pausch

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Bewegung fasziniert mich. Die Bewegungsmöglichkeiten des Körpers zu testen, die uns seit Urzeiten gegeben sind, neue Bewegungen auszuprobieren, damit zu experimentieren, ist meine Leidenschaft! Beim Klettern, Radfahren, Laufen, Wandern, aber vor allem in den Alltagsbewegungen.

Durch Impulse von Wim Luijpers, Moshe Feldenkrais, Shi Heng Yi, Shi Xing Mi, RObert Masters, Joachim Bauer, Thom Hartmann, eine Reihe von Philosophen die sich mit Bewegung beschätigt haben, John F. Thie, Martin Weber, Formen von Feldenkrais, Ismakogie, Kinesiologie, Shiatsu, Chi Qong, Kung Fu, Sportswissenschaften,  uvm. habe ich den Weg vom anstrengenden Sport weg, hin zum Sport der dem Körper gut tut, gefunden!
Der Beste Lehrmeister war jedoch, den ich nach einigen Jahren erst kennen lernen durfte, die „Beobachtung“. Dafür benötigte ich erst eine gewisser Reife. Den Mut Wissen mal weg zu lassen, das Wissen zu überprüfen, das so lange als richtig galt. Beobachten aus so vielen Blickwinkeln, das es schier unendlich wird. 

Auch Philosophien von verschiedenen Kampfkünsten und das einbauen derer in den Alltag, haben mich in meine derzeitige Richtung gebracht. Aber auch Bewegungen von Menschen in anderen Ländern und Kontinenten haben mich beschäftigt und auch der Vergleich mit den üblichen Bewegungen und Trainingsmethoden zu Hause. Einfache Hilfen in Bewegungen passend in unsere Welt ist was ich vermitteln möchte. Möglichkeiten die für Menschen durchführbar sind und im Leben eine deutliche Verbesserung bringen will ich vermitteln.

Durch die Praxis bei vielen Menschen in Einzeltherapie und Bewegungskursen sowie bei Pferden, konnte ich die Verknüpfungen der verschiedenen Methoden und Lehren auf den Punkt anwenden. Deren Auswirkungen auf Körper, Organismus, Gehirn, erkennen, sehen und verstehen lernen.

Aus dem Pool der Ausbildungen, Erfahrungen  fand ich dann den Weg zum „KörperHighLeiten“! Ein zusätzliches Tool, dass Mensch wie Pferd beim Bewegungsablauf hilfreich ist und eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten eröffnet wie eine Bewegung noch funktionieren kann.

„Verwende Brauchbares, verwerfe Unbrauchbares, erschaffe deinen eigenen Stil!“


 

Barbara Bindl

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Barbara Bindl

Unsere PR Partnerin und Fotografin

http://barbarabindl.de/

 


Stefanie Schmidt

Stefanie Schmidt
Stefanie Schmidt

 

 

 

 

 

Unsere Shop Betreuerin.

shop@bewegungslernen.com

 

 

 

Gerne halten wir Sie mit unseren neuesten
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Monika und Roland Pausch

 

 

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