fbpx

Warum der menschliche Körper das Reiten erlernen muss

Print Friendly, PDF & Email

Eine Körperschulung muss alle Aspekte berücksichtigen

In einer „Körperschulung“ die auch den Reiter betrifft muss man alle Bedürfnisse des Menschen aber auch die Aspekte des Reiters berücksichtigen.

Im Seminar vereinen wir die Zusammenhänge des „inneren Systems“,  dem Zell-Nerven-Organ Systems mit dem des Bewegungs- und Muskelsystems und verbinden in dieser Einheit alle Bedürfnisse des Körpers miteinander. Das das in einem Seminar überhaupt möglich ist, haben wir den phänomenalen, genetisch angelegten Eigenschaften des Körpers zu verdanken, die wir mit den Primitivreflexen abrufen können. Die neuen Bewegungsmöglichkeiten offenbaren die ganze Funktionsweise und Logik des Körpers durch die Vernetzung des Nervensystems und nutzen so die angeborenen Bewegungsoptionen ihres Körpers.

Den „Kopf beim Reiten frei“ haben für das Pferd

So erlernt „IHR KÖRPER“ im Seminar das Reiten. Das Seminar stellt Ihnen damit das Beste und Wichtigste wieder zur Verfügung, was der Mensch hat – das Wunderwerk seines Körpers, das geradezu nur darauf wartet, aus seinem Dornröschenschlaf von funktionellen Störungen, einseitigen Gewohnheiten, Bewegungseinschränkungen und Ausweichsmuskulaturen erweckt zu werden. Ihr Körper kann damit alle wichtigen Funktionen (wieder)erlernen die er für ein optimales Zusammenspiel braucht.

Den Körper über seine Sinne als Ganzes sehen

Im Umkehrschluss übernehmen wir das Konzept des Körpers und der biologischen Systeme in das Seminar. Das ist dann auch das ganz „einfache“ und überschaubare  Konzept der Biomotorik, in der wir auf ihre angeborenen Ressourcen und Optionen zurückgreifen. Bewegungsfähigkeit und Koordinationsfähigkeit steckt in jedem von uns, man muss „es“ nur wieder finden. Alles was wir zu einem optimalen Bewegen brauchen, ist in uns angelegt, nichts geht verloren.

Biomotorik ist ein Prozess

Der Körper des Menschen ist clever. Durch die neuen Anforderungen des Bewegungsapparates an die „sinnigen“ Sehnen und Gelenke (nicht die Muskulatur – die würde den Körper wieder in gewohnte Bahnen führen) werden Körperbau und Muskulatur in einem Bewegungsprozess in entscheidender Weise umgestaltet. Der unschätzbare Vorteil  von „Bewegungen mit Sinnen“ – der „Körper“ vergisst sie so leicht nicht mehr – auch nicht im Alltag, denn der Prozess der Weiterentwicklung läuft mit dem Seminar an, und lässt mit der Beteiligung aller Sinne organische Bewegungen auch im täglichen Leben weiter entstehen.

Immer im Fluss

Der ganze Körper wird durch im Körper gespeicherte Primitivreflexe, durch differenzierte, zeitversetzte Gelenksanforderungen usw. buchstäblich „sinnvoll“ bewegt und übt damit feinsinnige Anreize im Körper aus, was für die für die Ernährung der Körperzellen, der Muskeln, der Sehnen und des ganzen verbindenden Bindegewebes und natürlich  für gesunde Bewegungen so ungemein wichtig ist.

Muskelpanzer

Negative Bewegungen lassen die Muskeln zu einem Panzer verhärten. Die muskulären Verspannungen verringern die Bewegungsenergie, sie hindern die Mobilität und schränken die Bewegungsfähigkeit ein. Durch die „Entbindung“ findet der Tonus ihres Körpers zu einer Grundspannung und erreicht damit einen Zustand, bei dem sich die erhöhte, oder erschlaffte Grundspannung (Tonus) der Stützmuskulatur regulieren kann.

Die Last der Last

Deshalb „die Wichtigen Dinge zuerst“  – wir beginnen damit die Bewegungseinschränkungen der Wirbelkette zu lösen und die einzelnen Wirbel zu entbinden – damit sie wieder ihre Arbeit aufnehmen können und Platz und Raum bekommen. Damit entbinden wir auch die Gelenke und Gliedmaßen von den schädigenden Einflüssen.  Der Weg ist frei um neue Bewegungserfahrungen zu machen. So wird von Anfang an die Bewegungsenergie in „Bewegung“ gesetzt und erfasst die Körperbewegung des ganzen Körpers.

Es gibt nichts belebenderes für den Körper

Nun ist der Körper auch aufnahmefähig für die Anreize, die durch die biomotorischen Übungen auf Körperzellen, Sehnen, Muskeln, Gelenke und Wirbel ausgeübt werden. Sie stimulieren damit ihr Herz-Kreislauf-System, regen ihren Stoffwechsel an, fördern die Sauerstoffversorgung der Zellen und stärken ihr Immunsystem – das wiederum führt zu mehr Energie und der Körper kommt durch den Anstoß des Bewegungsprozesses in eine Art aktive Regeneration (negative Bewegungen dagegen, beschleunigen die Verschleißvorgänge des Körpers)

Die Körperschulung fördert den ganzen Körper

Die Zusammenhänge des Organismus werden angeregt, und die Bewegungsfähigkeit und die Koordinationsfähigkeit des ganzen Körpers, wird zu einem  zweckfreien  Bewegungserleben gestärkt.

Am 1. Tag geht es um die Bewegungsfähigkeit

Bewegungsfähigkeit kann man genauso wenig  trainieren wie Koordination. Um beides muss sich der Körper selber bemühen, denn Bewegungsfähigkeit muss über die Sinneswahrnehmungen freigeschaltet werden. Und – sie ist auch Grundvoraussetzung des Körpers, um reittechnische Fähigkeiten umzusetzen.

Am 2. Tag geht es um Koordinationsfähigkeit

Die Koordinationsfähigkeit verlangt eine aktive Beteiligung des gesamten Körpers. Darum, und weil alle Bewegungsabläufe durch die Koordinationsfähigkeit beidseitig und gleichmäßig erfolgen, wird die Lunge in ihrem gesamten Volumen beansprucht, die Atmung aktiviert und reguliert, die Rückenmuskulatur gestärkt und Sehnen und Bindegewebe „massiert“.  Es ist bezeichnend das die Teilnehmer gerade den zweiten Tag als „belebend“ empfinden – die lebendigen Bewegungen kehren nun zurück.

Was der Bewegungsapparat bei Bewegungseinschränkungen und Co. leisten muss

Es gibt 6 Kontrollpunkte im Körper, die uns in Signalen des Körpers Bewegungseinschränkungen und Co. deutlich machen -wir müssen sie deshalb wahr- und ernst nehmen.  Sie verdienen allergenaueste Beobachtung, denn sie haben eine enorme, bestimmende Wirkung auf das ganze Zusammenspiel des Körpers und verändern letztendlich die Aussage ihres Körpers auch für das Pferd. Alle 6 Kontrollpunkte haben eines gemeinsam – man kann sie nicht willentlich verändern. Um sie ihrer angedachten Funktionalität zuzuführen muss die globale, funktionale Kette des ganzen Körpers verbessert und die gesamte Konstitution gestärkt werden.

  1. Ihre Wirbelkette

Durch Ihre doppelt S-förmig gekrümmte Wirbelkette, laufen alle Informationen, die in die Gliedmaßen kommen. Die Wirbelkette ist der „unterschätzte Schwerstarbeiter“ in unserem Körper und verdient Freiheit in den Wirbeln. Druck, Komprimierung und Schonung mag die Wirbelkette gar nicht. Sie lebt von der Bewegung.

  1. Ihr Genick

Den Kopf frei machen. Durch Muskelverkürzungen an der Nackenmuskulatur kommt es zu Funktionsstörungen im Bereich der Halswirbelkette. Die Nerven werden komprimiert – die Folge sind neue Verspannungen. Anspannungen im Körper mag das Genick gar nicht – denn der Eintritt in die Schädelbasis verschiebt sich dadurch und die Hirnnerven werden gequetscht

  1. Ihre Leiste

Durch die Leiste, laufen die stärksten Nerven. Werden die durch ein falsches Gehverhalten gereizt oder gar gequetscht, strahlen die Fehlinformationen vom Gesäß ausgehend in die Beine, bis in die Füße hinein. Die Leiste mag keine Unbeweglichkeit, oder einseitiges Kippen des Beckens oder festgehaltene Rippen. Wenn die Hüfte in der Bewegung vorschiebt ist für die Leiste sehr schmerzhaft.

  1. Ihr Ellenbogen

In ihm zeigen sich die Muskelverkürzungen des Schultergürtels. Er ist das entscheidende Scharnier zwischen Körper, Schulter, Handgelenk und Hand – und damit die Schaltstelle zwischen Anweisung und Ausführung. Einseitige Belastung und Überbelastung mag er deshalb gar nicht.

  1. Ihr gluteus maximus – der große Gesäßmuskel

Der gluteus maximus -lassen sie ihren „gluteus“ für sich arbeiten – denn der weiß wohin ihr Becken hin muss, und setzt sich über ungewollte Muskelverkürzungen im Becken, in der Hüfte und in den Beinen durch und erspart dem Hüftgelenk seinen Verschleiß. Außerdem richtet der aktivierte gluteus maxims den Menschen ganz automatisch auf.

  1. Ihr Schultergelenk

Das Schultergelenk ist der Verkehrsknotenpunkt im Körper und zugleich ein kompliziertes Kunstwerk. Nur wenn das Schultergelenk frei beweglich ist, funktionieren die vielen Muskeln und Bänder um sie herum wie ein stufenloses Getriebe für feinste Nuancen der Bewegung. Deshalb lässt das Schultergelenk lieber das Schulterblatt arbeiten und „hängt gerne herum“. Dann ist der Ellenbogen der beste Freund des Schultergelenks.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.