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Gedankenspaziergänge

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Die 9 Gebote einer glücklichen Verbindung zum Pferd

  1. Zeige deinem Pferd so viel Zuwendung und Anerkennung, wie du nur kannst.
  2. Zeige dich authentisch, teile dich klar mit. Wofür soll ein Versteckspiel gut sein?
  3. Ergreife die Initiative – kümmere dich um deine Bewegungsfähigkeit, deine Durchlässigkeit und um einen unabhängigen Sitz – worauf willst du warten?
  4. Bemühe dich um Lösungen, wenn dein Pferd Widerstände, Nichtkönnen oder Unzufriedenheit zeigt – alles hat eine Ursache.
  5. Nobody ist perfect. Erlaube dir – aber auch deinem Pferd, Schwächen zu zeigen. Habe Verständnis für dein Pferd und zeige es ihm
  6. Mache genau das mit deinem Pferd was euch beiden leicht fällt – Schwierigkeiten kommen automatisch, und sind dann leichter zu bewältigen.
  7. Breche einen Bewegungsablauf ab, der im Pferd Widerstand erzeugt, und mache dir Gedanken, wie du diesen Bewegungsablauf anders machen kannst.
  8. Vermeide Übertretungen und Verletzungen und hacke nicht auf den „Schwachpunkten „ des Pferdes herum
  9. Nothing is forever – jede Beziehung mit dem Pferd kann noch wachsen. Wenn du das möchtest, mache den ersten Schritt. Das BewegungsLernen unterstützt dich gerne dabei.

Die Körperseminare für den Menschen

„Zu reiten, ohne Verständnis für den eigenen Körper zu haben, ist wie eine Sprache sprechen, ohne sie zu verstehen“

Monika Pausch

Das BewegungsLernen zeigt die Schönheit der natürlichen Bewegung, bei der Mensch und Pferd im gemeinsamen Dialog kombiniert sind.
Die Bewegungen bei beiden gehen dabei vom Körper und nicht vom Kopf aus. Und – die Bewegungen sollen bei beiden im Einklang mit ihren anatomischen Gegebenheiten stehen.

„Unterwerfung ist eine sehr bequeme Beziehung“ Steve Paxton

Sich als Reiter zu verstehen – und auch das Reiten selbst, muss nicht der „klassischen“ Art zu reiten vorbehalten sein. Die Freude am Pferd und natürlich der gemeinsame Körperaustausch mit dem Pferd sollte ja  eigentlich das Kriterium sein – und nicht Leistung und Perfektion. Doch meistens ist das Reiten heute, eine künstliche Abfolge von Formungen, bei der die Veränderung des Pferdes unter der Regie des Menschen stattfindet.

Doch Reiten kann auch anders sein als das verstaubte Kontrollreiten der „old school“-Reiterei.

Reiten kann Lebensfreude ausdrücken, Bewegungslust und vor allem gemeinsame, sensibilisierte Bewegungserfahrungen mit dem Pferd. Reiten kann die absichtslose Aufmerksamkeit gegenüber dem Pferd bedeuten.
Das Biomotorische Reiten schafft die Grundlage für vielfältige Bewegungsmöglichkeiten mit dem Pferd, durch das Vertrauen des Pferdes, das geduldig durch Ihren beständigen Bewegungsfluss genährt wird. Mit dem Erleben von gemeinsamer Berührung und Bewegung wird Reiten wieder spannend für Pferd und Reiter.

„Das BewegungsLernen“

Es gibt viele tolle Menschen, die sich um eine Krankheit oder die Beschwerden ihres Pferdes kümmern
– um die Gesundheit Ihres Pferdes müssen Sie sich aber selber kümmern.

Willkommen in der Welt der Bewegungen
„Das BewegungsLernen“

Nicht das Reiten selbst ist wichtig, sondern die Pferdebewegungen die das Reiten erzeugen.
Das Biomotorische Reiten veredelt die Natur des Pferdes.

„Das BewegungsLernen“

Durch das Biomotorische Reiten wird Reiten ein körperlicher Ausdruck des Pferdes – und sein Körper das empfindsame Instrument dazu.

„Das BewegungsLernen“

Das Biomotorische Reiten ist keine starre Ausrichtung des Pferdes – die Bewegungen von Mensch und Pferd sind im Fließen.

Erst wenn die Bewegungen des Pferdes mit denen des Menschen harmonisch sind, wird etwas entfesselt – Bewegungslust, Kraft und Energie werden befreit – das wird zum gemeinsamen Reiten.

Monika Pausch

Kein Raum für den Atem des Pferdes?
 
„Es gibt so viele Möglichkeiten, den Atemmechanismus falsch einzusetzen, wie es Möglichkeiten gibt, unser Knochensystem falsch zu nutzen“. Sagte schon Mabel E. Todd.
 
Der Reiter tut beides beim Pferd anscheinend leidenschaftlich gern – denn bei meinen Recherchen für unsere Biomotorische Ausbildung habe ich feststellen müssen, dass der Atemmechanismus des Pferdes anscheinend der noch am wenigsten verstandene Akteur im Prozess des Pferdelebens ist. Und bezeichnend ist dabei, dass das Atmen nur dann in den Vordergrund tritt, wenn es nicht mehr funktioniert.

Der Atem hat den Körper des Pferdes mitgewoben, und die Fehler die der Mensch, die Aufzucht oder die Umwelt machen, sind in diesem Gewebe gespeichert. Bewegungen, die durch den ganzen Körper gehen,  sind die einzige Chance, diese körpereigene Quelle wieder freizulegen.

„das BewegungsLernen“
 
Foto von Ingrid Madersbacher

Das Biomotorische Reiten

Den Pferdekörper mit dem Menschenkörper über die Wahrnehmung zu verbinden, fördert sehr stark die Fähigkeit zum gemeinsamen, spielerischen Ausprobieren – also zum Biomotorischen Reiten.

Wir nutzen das Skelett des Pferdes, um das Gewicht des Menschen zu unterstützen – und die Muskeln, um das Skelett zu führen. Die gerade noch benötigte Energie führt ohne viel Anstrengung, ohne Druck, dafür aber mit viel Lebendigkeit zum Bewegungsfluss von Mensch und Pferd.

Foto: Ingrid Madersbacher

Das Widerständige Pferd?

Wenn der Mensch zu viel tut, muss das Pferd gegen den Menschen „kämpfen“ – wenn der Mensch zu wenig tut, muss das Pferd gegen seinen eigenen Körper „kämpfen“.

Das Zwischendrin, das ist die innere Bewegung – die innere Balance – der Bewegungsfluss des Pferdes.
Wir können das Pferd dabei auch begleiten.

 

 
Wenn Sie neben Ihrem Pferd hergehen, umarmen Sie ihr Pferd mit einem Lächeln…
 
Weiterer positiver Nebeneffekt: durch die entlasteten Spannungen über ihrem Genick bringen Sie einen positiven Prozess in ihrem Körper in Gang, der wieder ihrem Pferd zugute kommt.
 
Das BewegungsLernen
 
Foto: Ingrid Madersbacher
Das BewegungsLernen
Wenn wir den „Lehrvertrag“ mit dem Pferd richtig annehmen, bedeutet das nicht etwa, dem Pferd so viel wie möglich beizubringen, sondern dem Pferd dabei zu helfen, soviel wie möglich mit seinem Körper zu „können“.
Monika Pausch
Das Pferd braucht „Sendezeit“
 
„Wer nicht in Worte fassen kann, was ihn stört, zeigt das durch seinen Körper“.
Sind Sie also aufmerksam und hören gut zu, was ihr Pferd ihnen zu sagen hat, denn Sie allein entscheiden darüber, wie sie die Signale des Pferdes verstehen wollen.
 
Foto: Ingrid Madersbacher

Nicht nur beim Pferd….

„Wer kämpft, der nimmt nicht wahr – wer wahr nimmt, braucht nicht kämpfen“

Das BewegungsLernen

Die Bereitschaft und die Freude ihres Pferdes können Sie fördern, indem Sie hin und wieder zustimmend mit dem Kopf nicken – das löst so nebenbei ganz hervorragend die Verspannungen über ihren Genickmuskeln.
 
Das BewegungsLernen

Körperliche Präsenz

An ihrer Körpergröße können Sie – physiologisch betrachtet – nichts ändern. Die körperliche Präsenz dagegen können Sie leicht verändern.
Egal ob sie groß oder klein sind: Machen Sie sich nicht kleiner, denn das reduziert die Wirkung. Zeigen Sie Ihren Körper in seiner vollen Größe, heben Sie ihren Oberkörper und tragen ihn direkt auf ihrem Becken – mal sehen, was ihr Pferd dazu sagt…

Wir dürfen nicht erwarten, das das Pferd mit seinem Maul eine Anlehnung bei uns braucht – denn das ist ein Akt der Hilflosigkeit.
Im Gegenteil – wir müssen das Pferd mit unseren Händen „verführen“ eine Verbindung zu uns zu suchen.

Der Pferdekörper modelliert sich aus seinen eigenen, ursprünglichen, angeborenen, arttypischen und sehr individuellen Bewegungen.
Alles andere ist ein Eingriff in das körperliche Bewegungsschema des Pferdes, und – der Körper vergisst nichts.
Das BewegungsLernen
Ein gemeinsames Ziel?
Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass das Pferd uns mit seinen vielfältigen und sehr ausgeprägten, feinen Sinnen wahrnimmt – und wir mechanisch und sogar noch mit körperlichem Druck im Genick antworten – das kann doch nur zu Verständigungsproblemen führen.
Und zwar auf beiden Seiten.

Ein Umdenken in der Pferdeerziehung?

Gehorsam darf in der Pferdeerziehung keine Rolle mehr spielen. Statt dessen sind Sicherheit und Orientierung, für die im Pferd angelegten Herdeninstinkte umso prägender.

Sein natürliches Bewegungsverhalten muss sich kein Pferd durch Gehorsam oder Dominaz verdienen müssen, genauso wenig wie die Luft zum Atmen, die es für diese Bewegungen benötigt.

Man sollte dem Pferd immer einen guten Reiterkörper anbieten, damit das Pferd Lust hat damit umzugehen. Einen Reiterkörper, der dem Pferd reichlich Raum gibt um zu wachsen und sich zu verändern.
Und der nicht um diese Veränderungen kämpfen muss – die sich dann zwangsläufig ergeben, weil der Reiterkörper es zulassen kann.

Kommen Sie gut bei ihrem Pferd an

Die Körperseminare des BewegungsLernens

Auch so kann man das Biomotorische Training beschreiben

Verkrustete Bewegungen werden wieder verflüssigt. Erstarrte Bewegungen, die langweilig immer in dieselbe Richtung weisen, werden in eine Vielfalt glitzernder Wassertropfen aufgelöst.
In jedem Tropfen spiegeln sich die Möglichkeiten des Körpers wieder, die einen Menschen verzaubern können, wenn man sich nur auf ihr großes Angebot einlassen kann.

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